Intel warnt vor sinkender Chipnachfrage

Insolvenzen von Lieferanten könnten zu Lieferproblemen führen

Intel hat am Freitag erneut Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht, wonach das Unternehmen schwierigere Geschäftsbedingungen und eine geringere Nachfrage nach seinen Produkten erwartet. So könnten Kunden von Intel keine Kredite bekommen, um neue Prozessoren zu kaufen, oder wichtige Lieferanten von Intel Insolvenz anmelden, was zu Lieferverzögerungen führen könne, heißt es in der Meldung an die SEC.

„Die Unsicherheit der weltwirtschaftlichen Lage macht es uns sehr schwer, die Nachfrage nach unseren Produkten einzuschätzen“, erklärte Intel. Für das vierte Quartal erwartet der Chiphersteller weiterhin einen Umsatz zwischen 10,1 und 10,9 Milliarden Dollar und eine Bruttomarge von ungefähr 59 Prozent. Intel erklärte, dass eine sinkende Nachfrage die Bruttomarge belasten werde, falls das Unternehmen nicht in der Lage sei, die Produktionskapazitäten zeitnah zu reduzieren.

Außerdem erwartet Intel, dass das Ergebnis des vierten Quartals durch Abschreibungen und Kosten für Umstrukturierungsmaßnahmen mit 250 Millionen Dollar belastet wird. Darin sind auch Ausgaben enthalten, die sich aus der Einstellung der gemeinsam mit Micron Technology betriebenen NAND-Flash-Fertigung in Idaho ergeben.

Themenseiten: Business, Intel, Mittelstand, Prozessoren

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