Apple blockiert angeblich Opera Mini fürs iPhone

Opera-CEO kritisiert restriktive Appstore-Politik

Operas CEO Jon Stephenson von Tetzchner hat Apple vorgeworfen, konkurrierende Software für sein iPhone im Appstore zu blockieren. Sein Unternehmen habe für das Apple-Handy eine Version von Opera Mini entwickelt, doch Apple verhindere aufgrund der Konkurrenz zu seinem Safari-Browser die Veröffentlichung, sagte von Tetzchner gegenüber der New York Times.

Ähnliche Erfahrungen mit Apples Appstore-Politik hat auch Firefox-Entwickler Mozilla gemacht. In einem Interview mit dem Branchendienst „Wired“ hatte Mozilla-CEO John Lilly Ende Juli erklärt, dass keine iPhone-Version des Browsers erscheinen werde. „Apple macht es uns zu schwer“, sagte Lilly damals.

Apples Argumentation, dass eine Firefox-Umsetzung für das iPhone technisch schlecht durchfürbar sei und man verhindern wolle, dass „Außenstehende den Benutzerkomfort des iPhone verringern“, schenkte der Mozilla-CEO wenig Glauben. Dabei handle es sich um geschäftliche Argumente, die als technische Argumente maskiert seien, so Lilly.

Themenseiten: Apple, Browser, Mobile, Opera, Opera, Software, iPhone

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3 Kommentare zu Apple blockiert angeblich Opera Mini fürs iPhone

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  • Am 31. Oktober 2008 um 17:49 von CPP

    Apple: (teures) Lock-In der User…
    Ja ja – Apple ist doch nur für die User da…sagen überzeugte Apple-FANs. Technisch überzeugend und fortschrittlich – siehe Kommentar des zdnet Users Stefan Nickel.

    NEIN, Apple ahmt die gleichen Lock-In Mechanismen wie früher MS nach. Ich kann darin kein Deut besseres Verhalten erkennen. Und – Apple kopiert oft andere Techniken, was nicht gerade von Fortschritt zeugt.

    Der Markt wird Wege finden, dieses Apple Lock-In zu umgehen. Die Argumentation von Apple ist mehr als schwachsinnig – oder kennt Apple die Wünsche der Kunden als die Kunden selbst? Wohl kaum…

    An solchen üblen Methoden trennt sich die Spreu vom Weizen…

    • Am 2. November 2008 um 12:55 von Buffi111

      AW: Apple: (teures) Lock-In der User…
      Es ist so ziemlich alles falsch was Du schreibst.

      "Ja ja – Apple ist doch nur für die User da…sagen überzeugte Apple-FANs. Technisch überzeugend und fortschrittlich – siehe Kommentar des zdnet Users Stefan Nickel."
      Antwort: Nein. In erster Linie ist Apple ein Gewinn orientierte Firma mit einer benutzerfreundlicheren Oberfläche seines OS.

      "NEIN, Apple ahmt die gleichen Lock-In Mechanismen wie früher MS nach. Ich kann darin kein Deut besseres Verhalten erkennen."
      Antwort: Nein. Apple schottet sich zum Teil noch mehr als MS ab. Nur so kann Apple ein funktionierendes, nicht zugemülltes System zur Verfügung stellen.

      "Und – Apple kopiert oft andere Techniken, was nicht gerade von Fortschritt zeugt."
      Antwort: Was ist an der Aussage neu?
      Jede Firma schaut über den Tellerrrand. Von allen Firmen die auch mal kopieren ist aber Apple definitiv die mit den fortschrittlichsten eigenen Umsetzungen und Ideen.

      Wer ist bei Dir der Spreu und wer der Weizen?
      Zeige mir eine so große Firma in der PC Branche, welche nur von den eigenen Ideen lebt und die so den technischen Markt im laufe der Jahre beeinflußt hat wie Apple

      • Am 4. November 2008 um 15:41 von CPP

        @Buffi111: Hier die gewünschte Antwort
        Mein Hinweis bezog sich speziell auf Aussagen besagten Users. Es ist sehr schön, daß Sie diese widerlegen – denn genau das Gegenteil von Ihnen behauptete besagter User…und Apple FAN.

        Es gibt viele Beispiele, wo Firmen dieses Lock-In nicht betreiben, sondern Usern die freie Wahl überlassen, z.B. ASUS bietet Netbooks mit XP und Linux wahlweise vorinstalliert an.

        Würde Apple OS-X frei anbieten gehe Ich davon aus, daß ASUS hier auch dieses OS (genügend Nachfrage unterstellt) ebenso anbieten würde.

        Lock-In hat noch niemals langfristig zum Erfolg geführt…

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