Windows 7 erhält neue Benutzerkontensteuerung

Unternehmen reagiert auf Kritik vieler Vista-Nutzer

Microsoft hat für Windows 7 eine überarbeitete Version der mit Windows Vista eingeführten Benutzerkontensteuerung (UAC) angekündigt. Laut einem Blogeintrag von Ben Fahti, Präsident für Core OS Development bei Microsoft, will das Unternehmen stärker auf Rückmeldungen seiner Kunden zur UAC eingehen. „Wir haben klar und deutlich verstanden, dass unsere Anwender frustriert sind.“

Fahti erklärte, Microsoft werde in Windows 7 die Zahl der unnötigen oder doppelten Nachfragen der UAC reduzieren, damit Benutzer leichter die wirklich wichtigen Meldungen erkennen könnten. Zusätzlich sollen die Warnungen der Benutzerkontensteuerung mehr Informationen enthalten. Das soll für Anwender die richtige Auswahl vereinfachen, wenn sie über die UAC eine Aktion erlauben oder verbieten.

Ein weiterer Kritikpunkt an der UAC sei, dass Nutzer das Gefühl hätten, die Benutzerkontensteuerung nehme ihnen einen Teil der Kontrolle über ihr System. Auch dies werde sich mit dem Vista-Nachfolger ändern. „Mit Windows 7 können Anwender, die als Administrator arbeiten, selbst festlegen, in welchem Umfang sie Meldungen der UAC erhalten“, erklärte Fahti.

Die Benutzerkontensteuerung gehört zu den meistkritisierten Funktionen von Windows Vista. Im April hatte Microsoft erklärt, die UAC solle Anwender bewusst ärgern, um die Zahl der Anwendungen zu reduzieren, die Administratorrechte benötigten. Allerdings hatte das Unternehmen auch eigene Fehler eingeräumt. So sei die Bedienung der UAC nicht intuitiv, und einige Meldungen seien für den Anwender nicht nachvollziehbar.

Themenseiten: Microsoft, Software, Windows 7, Windows Vista

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

6 Kommentare zu Windows 7 erhält neue Benutzerkontensteuerung

Kommentar hinzufügen
  • Am 9. Oktober 2008 um 12:28 von Andre

    "Microsoft werde in Windows 7 die Zahl der unnötigen oder doppelten Nachfragen der UAC reduzieren, damit Benutzer leichter die wirklich wichtigen Meldungen erkennen könnten. "
    "Microsoft werde in Windows 7 die Zahl der unnötigen oder doppelten Nachfragen der UAC reduzieren, damit Benutzer leichter die wirklich wichtigen Meldungen erkennen könnten."

    wie wäre es denn damit die unnötigen oder doppelten Nachfragen wegzulassen? :S

  • Am 9. Oktober 2008 um 13:42 von hjschillbach

    UAC
    Ich benutze zwar Win XP Pro, aber für das UAC "Problem" in Vista gibt´s doch eine ganz einfache Lösung:

    Start/Systemsteuerung/UAC > ausschalten.

    Da könnten noch so viele Warnhinweise kommen, das nicht zu tun!

    Denn – der vielleicht vorhandene kleine Sicherheitsgewinn ist nichts im Vergleich zum "Nervfaktor".

    Und – man kann sich nun mal nicht vor allem und jedem schützen (auch M$ kann das nicht…), ein gewisses Restrisiko bleibt immer.

    Dagegen hilft ein gesundes Misstrauen und/oder Vorsicht mehr, als die unselige "UAC" aus Redmond…

    mfg, hjs

    • Am 10. Oktober 2008 um 7:44 von Schall und Rauch

      AW: UAC
      Leider wird hier mal wieder vergessen, dass der Durchschnittsanwender keine Ahnung von dem hat, was da abläuft.

      Natürlich kann man die Benutzerkontensteuerung auch abschalten, verliert damit aber einiges der Sicherheit, nach der alle so laut geschriehen hatten.

      So nervtötend wie viele behaupten, sind die Warnmeldungen auch gar nicht. Sie tauchen nur beim Aufruf von Systemprogrammen und "Nicht Vista" zertifizierten Progammen auf.
      Allerdings hätte MS dem Anwender ruhig zutrauen können, diese nicht zertifizierten Programme für sich selbst "zertifizieren" zu können. Wenn ich weiß, was die Software macht, die ich installiert habe (z.B. ein älteres Spiel), dann sollte ich auch in der Lage sein, dieses Programm als vertraunswürdig einzustufen, was einer Zertifizierung gleich käme.
      Dann würde sich die Zahl der Warnmeldungen auf System- und nicht vertrauenwürdige Programme reduzieren.

      Und wenn ich die Kommentare zu diesem Artikel lese, frage ich mich wie die Kommentatoren überhaupt in der Lage sind, Bewertungen abzugeben, wo sie doch alle Windows XP einsetzen….

  • Am 9. Oktober 2008 um 22:41 von Wolle

    Warum erst in 7 ?
    Wieso werden diese "unnötigen und doppelten" Nachfragen nicht sofort in Vista unterlassen?
    Warum muss der Kunde ein neues Produkt kaufen, wenn das aktuelle Fehler hat?

    Ich bin jedenfalls mit meinem Privaten Win2000 und WIN XP noch recht zufrieden und werde beim nächsten PC zusehen, das ich einen bekomme, auf dem eines der beiden System läuft.

    Einen echten Grund warum ich Visat oder 7 einsetzen sollte, ist mir noch nicht bekannt.

    • Am 10. Oktober 2008 um 7:36 von A. Miethe

      AW: Warum erst in 7 ?
      >Wieso werden diese "unnötigen und doppelten" Nachfragen nicht sofort in Vista unterlassen?

      Damit die Leute einen Grund haben Win7 zu kaufen :)

      >Einen echten Grund warum ich Visat oder 7 einsetzen sollte, ist mir noch nicht bekannt.

      Im Moment rüstet alle Welt auf 4GB auf. Unter XP sieht man davon eh nur 3 bis 3,5 GB, XP ist also am Ende angekommen, bei der nächsten Speicher-Aufrüstrunde fliegt XP (32 Bit) automatisch mit aus dem System.

  • Am 23. Oktober 2008 um 16:35 von user

    die uac ist schon ganz gut und beinahe sicher!
    die uac ist genau das richtige für user die nicht geschnallt haben das windows seit geraumer zeit ein mehrbenutzer system ist!
    das administrator konto ist zur administration und nicht für user zum surfen.
    meint ihr im ernst ein administrator benutzt seinen administrator konto um im internet zu surfen?
    jedes pogramm was ihr als administrator startet bekommt die gleihen rechte wie ihr und wenn euer zb browser über eine preparierte webseite gekarpert wird,
    werden die administrator credentials übernommen!
    öffnest du dein outlook als administrator und bekommst eine preparierte mail oder anhang ist die maleware einen klick später auch schon tief im system.

    bei windows xp legt man sich ein user konto an und benutzt zum installieren den "ausführen als" befehl.
    bei vista wird netterweise ein klick verlangt um die administrator crdentials freizugeben.
    nur leider bringt das nichts.
    ihr habt ja schon gemerkt das es bei manchen programmen nicht notwendig ist.
    microsoft hat eine api freigegeben die es den pogramierern erlaubt das programm auch stillschweigend zu installieren.
    das wissen aber nicht nur die netten programmierer.
    also bringt das so nichts.
    kennst du eigentlich dein administrator passwort von deinem vista?
    nö?
    da könnte ich aber nicht gut schlafen.
    wenn es sicher sein soll langt ein klick lange nicht.
    da muss ein eigenes passwort rein!

    1)das administrator konto ist für notfälle, konto nicht benutzen aber durch Eigenes passwort sichern!
    2)
    admin konto anlegen zum administrieren
    und für den ein anderes passwort vergeben.
    3)
    dein bei der installatin angelegtes benutzerkonto ist zum alltäglichen gebrauch, natürlich auch mit passwort.

    jetzt funktioniert die uac erst richtig und fragt dich bei jedem kritischem eingriff in das system
    automatich nach dem passwort für den admin.

    ich finde das besser als den "run as"

    in windows 7 wird das sicherlich noch verbessert und die uac merkt sich dann eventuell
    ob ich gerade vorher schon mal das adminpasswort eingegenen habe und ob der vorgang noch zum vorherigen passt.

    also seit nicht so faul ihr habt auch verantwortung anderen gegenüber keine virenschleudern oder botnet mitglieder ans netz zu bringt auch wenn ihr nur adsl mit geringem upload habt.
    große mängen solcher rechner haben trotzdem viel kraft.

    also einfach mal in die verwaltung gehen und unter benutzer und gruppen nachschauen .

    lernt die uac zu nuten anstatt zu meckern.

    sicherheit kann so einfach sein ;)
    bei linux ist das ganz normal und die leute finden die kommentare sicher belustigend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *