Oracle steigt ins Geschäft mit Hardware ein

Exadata Storage Server ist aus Kooperation mit Hewlett-Packard entstanden

Oracles CEO Larry Ellison hat das erste Hardware-Produkt seines Unternehmens vorgestellt. Der in Zusammenarbeit mit Hewlett-Packard entwickelte Exadata Storage Server ist speziell auf die Datenbankanwendungen von Oracle abgestimmt. Damit will das Unternehmen Probleme lösen, die sich bei der Übertragung von Daten von einem Festplattenspeicher auf einen Datenbankserver ergeben können.

Während einer Rede auf Oracles OpenWorld Conference beschrieb Ellison Schwierigkeiten mit der Bandbreite von Speichersystemen. Je mehr Daten von einem Speicher auf einen Server überträgen würden, desto größer seien die Geschwindigkeitsprobleme. „Bei einem Terabyte zeigt sich das Problem – darüber wird es immer schlimmer.“ Nach Auskunft von Ellison kann die auf dem Exadata Storage Server vorinstallierte Software Anfragen von Datenbanken und auch andere Funktionen effizienter verarbeiten.

Der Exadata Storage Server ist ab sofort mit einem Linux-Betriebssystem und Intel-Prozessoren erhältlich. Varianten mit anderen Betriebssystemen oder Prozessoren seien in der Entwicklung, so Ellison. Preise nannte er jedoch nicht.

Themenseiten: Hardware, Hewlett-Packard, Intel, Oracle

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