Freenet steigt in den Strommarkt ein

Ökostrom-Tarif kostet knapp 20 Cent pro Kilowattstunde

Ab sofort bietet Freenet neben DSL- und Telefon-Tarifen in Zusammenarbeit mit der Bonus Strom GmbH bundesweit auch Stromprodukte an. Die beiden Tarife „Freenet Strom Öko“ und „Freenet Strom Clever“ werden in über 370 Freenet-Mobilcom-Filialen, im Fachhandel sowie über den Direktvertrieb und Promotion bereitgestellt.

Der von Freenet gelieferte Ökostrom besteht nach eigenen Angaben ausschließlich aus erneuerbaren Energien und ist zu 100 Prozent CO2-frei. Allerdings macht das Unternehmen keine Angaben, ob es wie andere Ökostrom-Anbieter in neue ökologische Anlagen investiert.

Der Anschluss kostet monatlich 7,90 Euro plus 19,9 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde (Arbeitspreis). Je nach Jahresverbrauch erhält der Kunde zusätzlich einen Bonus für sein Umweltengagement auf seiner Jahresabrechnung gutgeschrieben: 25 Euro bei einem Verbrauch zwischen 2000 und 4000 kWh/Jahr sowie 50 Euro bei einem Verbrauch über 4000 kWh/Jahr.

Für den „Strom Clever“-Tarif berechnet Freenet den Grundpreis, den der Kunde bei seinem derzeitigen Versorger zahlt. Der Arbeitspreis ist immer 1 Cent günstiger. Der Anteil an Kernenergie beträgt bei diesem Angebot etwa 21 Prozent.

Themenseiten: Freenet, Green-IT, Telekommunikation

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6 Kommentare zu Freenet steigt in den Strommarkt ein

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  • Am 19. Februar 2008 um 12:39 von Dietrich Hermann

    100% Öko?
    Kann mir jemand sagen, ob irgendein Stromanbieter 100% Atomstrom anbietet? Würde ich sofort kaufen, denn der dürfte eigentlich höchstens die Hälfte vom "Öko"-Strom kosten.

    • Am 19. Februar 2008 um 13:00 von Wurzelsepp

      AW: 100% Öko?
      Würde der Staat bisher getätigte Subventionen für Kernenergie rückfordern, würde Atomstrom etwa das Doppelte von Ökostrom kosten. Und müssten die Betreiber auch noch einen realistischen Preis für Wiederaufbereitung zahlen, wären wir schon beim Vierfachen….

    • Am 19. Februar 2008 um 13:35 von apple_FAN

      AW: 100% Öko?
      Ja ne ist klar :-))))))
      Bin auf Deine argumentation gespannt wenn der rest der welt mit hilfe von "teuren" atomstrom den rest der deutschen industrie willkommen heist und hier bei flaute und bewölkung die stromtierchen exportiert werden müssen.
      Junge, wir leben im globalen wettbewerb und sind eines der rohstoffärmsten länder der welt.
      Ohne atomstrom geht die armutsspirale weiter.

    • Am 27. März 2008 um 18:43 von Thomas Eder

      AW: 100% Öko?
      Ja Ja Ja!
      Geiz is Geil ne?

    • Am 22. April 2008 um 17:51 von Rogifrank

      AW: 100% Öko?
      Das ist doch die totale Verarsche!
      bei mir kommt der Strom aus der Steckdose und ich habe auf die Herstellung keinerlei Einfluss. Wenn der Ökoanteil 5% der Gesamterzeugung bundesweit ausmacht, ist der Anteil, der an meiner Steckdose ankommt, ebenfalls 5%. Anders ist es technisch auch nicht möglich. Kein Anbieter kann gewährleisten, dass bei seinen Kunden ausschließlich Ökostrom ankommt, da alle Stromerzeuger ihren Strom in ein Verbundnetz einspeisen.

      Jein. Was bei Ihnen ankommt, können die Stromanbieter nicht beeinflussen. Sie können aber durch Stromkäufe dafür sorgen, dass nach einem definierten Zeitraum exakt so viel Ökostrom eingespeist wird, wie ihre Kunden zuvor verbraucht haben. Dazu muss der Stromanbieter aber selbst in Ökostromgewinnung investieren, sonst kriegt halt ein anderer einfach weniger Öko- und mehr Atom- oder Kohlestrom. Siehe Sauber surfen: Internet ohne Kohle- und Atomstrom. Viele Grüße, die Redaktion

  • Am 9. Juni 2008 um 17:39 von Morris B.

    Freenet 1 Cent billiger
    "Bei "Freenet Strom Clever" bezahlt der Kunde pro Kilowattstunde 1 Cent weniger…" das ist nicht einwandfrei ausgedrückt. Es kommt auf den jeweiligen Tarif des Kunden beim aktuellen Vesorger an.
    Der Freenet Kunde würde lediglich 1 Cent auf den Grundversorgungstarif des jeweiligen Grundversorgers (Stadtwerk) sparen. Jedoch bieten die Grundversorger in der Regel Treue- oder Privat-Tarife bzw. sonstiges an, die die Kunden meistens bereits nutzen und bei denen der "beworbene und fälschliche" Preisvorteil überhaupt nicht mehr vorhanden ist. In der Regel zahlt der Kunde sogar dazu.

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