Windows unter Mac OS X: Parallels Desktop 3.0 for Mac

Die neue Version von Parallels Desktop for Mac bietet zahlreiche Verbesserungen: Eine engere Integration von Windows-Anwendungen in Mac OS sowie 3D-Unterstützung sind die Highlights, die sich im ZDNet-Test beweisen müssen.

Mit Parallels Desktop for Mac steht Apple-Usern eine Virtualisierungs-Lösung zur Verfügung, mit der Windows-Programme unter Mac OS ausgeführt werden können. Die Version 3.0 bietet eine noch engere Integration von Windows-Anwendungen und Dokumenten in die Mac-Oberfläche. Neu ist die Unterstützung von 3D-Hardware mit der man selbst Windows-Spiele unter Mac OS ausführen kann.

Die Software richtet sich an Mac-Anwender, die neben Mac OS weitere Betriebssysteme und Anwendungen einsetzen möchten. Dazu könnten beispielsweise professionelle Mac-User gehören, die in der Firma mit Outlook kommunizieren oder andere Standard-Programme verwenden müssen, die es für die Mac-Plattform nicht gibt. Windows-Anwender, die auf den Mac umsteigen möchten, dürften ebenfalls zu den potentiellen Nutzern von Parallels zählen.

Betriebssystem-Unterstützung

Neben Windows ab Version 3.11 und DOS 6.22 unterstützt Parallels Desktop for Mac noch verschiedene Linux-Derivate, Free BSD, OS/2 und Solaris. Am besten ist jedoch die Unterstützung von Windows gelungen, vor allem was die Integration von Windows und entsprechenden Anwendungen in die Mac-OS-Oberfläche anbelangt.

Den sogenannten Coherence View hat Parallels weiter verbessert. Bei dieser Ansicht integriert sich Windows nahtlos in die Mac-OS-Oberfläche. Die Windows-Taskleiste befindet sich im Standard-Modus über dem Mac-OS-Dock. Man kann diese aber verstecken, sodass man von Windows nichts mehr sieht. Das Startmenü erreicht man dann über das Parallel-Icon im Mac-OS-Dock. Windows-Anwendungen können ebenfalls im Dock abgelegt und von dort gestartet werden. Zur besseren Übersichtlichkeit trägt das angeheftete Parallels-Logo bei. Somit weiß der Anwender sofort, ob es sich im Dock um eine Windows- oder eine Mac-Anwendung handelt.

Grenzen lösen sich auf

Eine Verbesserung hinsichtlich Integration ist auch, dass die Windows-Partition direkt unter Mac OS mit dem Finder angesteuert werden kann. Umgekehrt kann der Windows-Explorer auch auf die Mac-OS-Partition zugreifen. Datenaustausch ist einfach über Drag ‘n’ Drop möglich. Die Datenübertragungs-Geschwindigkeit von einer Mac-OS-Partition auf die Windows-Festplatte liegt im Test bei circa 27 MByte/s, was nur etwas weniger als die 32 MByte/s sind, die unter Mac OS erzielt werden. Apropos Geschwindigkeit: Windows XP startet in rekordverdächtigen 10 Sekunden mit Parallels.

Coherence & Smart Select
Mit Coherence und Smart Select lässt Parallels die Grenzen zwischen Mac OS und Windows verschwinden.(links oben: Word für Windows, links unten: Finder, rechts oben: Word für Mac, rechts unten: Windows-Explorer)

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