Google hilft bei der Entwicklung von Openoffice

Suchanbieter stellt eigens dafür Mitarbeiter ein

Google will die Weiterentwicklung und Verbesserung von Openoffice.org vorantreiben und stellt dafür eigene Mitarbeiter ein. Das Unternehmen demonstriert damit seine Unterstützung quelloffener Software.

„Wir wollen einige Mitarbeiter einstellen, um Openoffice zu verbessern“, so Chris DiBona, zuständig für quelloffene Anwendungen bei Google. Als mögliche Tätigkeitsfelder nannte DiBona den Speicherverbrauch und die Größe des Downloads.

Das Engagement des Unternehmens ist aber nicht ganz uneigennützig. „Wir nutzen eine Menge Open-Source-Software bei Google. Wir wollen sicherstellen, dass es eine gesunde Community ist. Außerdem wollen wir sicherstellen, dass Open-Source wettbewerbsfähig in der Industrie bleibt.“

In letzter Zeit wurde das kostenlose Openoffice zunehmend zum Konkurrenten für Microsoft Office. Anfang Oktober haben Google und Sun Microsystems eine Kooperation bekannt gegeben, um ihre Dienste und Applikationen gegenseitig bewerben. Zum Thema Openoffice sagte Google-CEO Eric Schmidt lediglich, man wolle für eine bessere Distribution sorgen.

Die Wurzeln von Offenoffice.org liegen beim Hamburger Softwarehaus Star Division, das Sun 1999 für 73,5 Millionen Dollar übernommen hat. Das Unternehmen führte die Produktlinie weiter und initiierte 2000 das quelloffene Openoffice.org-Projekt.

Themenseiten: Google, Open Source, Software

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