Microsoft erwägt Ausschüttung von zehn Milliarden Dollar

Die Aktionäre sollen stärker als bisher geplant von der ersten Dividende profitieren

Jahr für Jahr hat Microsoft satte Gewinne erwirtschaftet, ohne die Aktionäre daran zu beteiligen. Die Folge: Der Barmittelbestand des Redmonder Riesen wuchs auf über 46 Milliarden Dollar, immer mehr Aktionärsschützer forderten eine Dividende ein. Diesen Forderungen will das Software-Unternehmen nun wohl nachkommen: Laut einem Bericht der „Financial Times“ vom heutigen Freitag plant die Firma eine Sonder-Ausschüttung von zehn Milliarden Dollar.

Damit hätte der Quasi-Monopolist einen weiteren Rekord gebrochen: Noch nie in der Unternehmensgeschichte ist weltweit eine so hohe Dividende ausgezahlt worden. Ein grund für die hohe Ausschüttung: Die US-Regierung plant, Dividenden nicht mehr so stark zu besteuern wie bisher – die Microsoft-Aktionäre erhalten also netto mehr von ihrer Dividende als zuvor. Auf deutsche Aktionäre hat die Regelung keine Auswirkung.

Pro Aktie könnte die Ausschüttung laut den jetzt diskutierten Zahlen rund einen Dollar betragen. Zuvor wollte Microsoft nur acht US-Cent ausschütten. Eine endgültige Entscheidung will das Unternehmen bis Ende des Jahres treffen. Egal wie hoch die Dividende ausfällt: Es wäre die erste Ausschüttung in der 28-jährigen Geschichte von Microsoft.

Kontakt: Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

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