HP meldet „Durchbruch in Nanotechnologie“

Molekulare Grid-Netze sollen Prozessoren um ein Vielfaches verstärken

Nach IBM (Börse Frankfurt: IBM), Infineon (Börse Frankfurt: IFX) Intel (Börse Frankfurt: INL) und anderen meldet nun auch Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) einen „Durchbruch“ in Sachen Nanotechnologie. Der europäische Forschungszweig des Konzerns will noch heute im Laufe des Tages nähere Details mitteilen.

Bislang ist nur so viel klar: Das Unternehmen arbeitet an „molecular grids“, also Grid-Netzwerken auf molekularer Ebene. Diese sollen sich wie Straßen zwischen die Leiterbahnen auf Chips legen, um so neue Kommunikationswege zu eröffnen.

HP arbeitet zusammen mit der University of California at Los Angeles (UCLA) seit geraumer Zeit an solchen Molekülketten: 1999 und 2000 berichteten die Partner von der Erschaffung neuer Cluster, die sich an- und ausschalten lassen. Damit legten sie den Grundstein für eigene Nano-Chips. 2001 meldeten sie ein Patent an, mit dem sich die sechs Atome breiten Moleküle mit Leiterbahnen auf CPUs verbinden ließen. In diesem Jahr schließlich erhielten sie das Patent auf funktionierende molekulare Grid-Netze.

Auch Intel will auf seinem dieswöchigen Intel Developer Forum (IDF) seine Nanotechnologie-Pläne präsentieren. Sunlin Chou, Manager der Technology and Manufacturing Group, will Multigate-Transistoren und Nano-Leiter aus Kohlenstoff vorstellen (ZDNet berichtete).

Kontakt: Intel, Tel.: 089/9914303 (günstigsten Tarif anzeigen)

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