Neue Streaming-Technik von Microsoft

Corona soll ohne Buffer auskommen können

Microsoft (Börse Frankfurt: MSF) hat einen neuen Service namens „Corona“ angekündigt, der Kunden unterbrechungsfrei Streaming-Inhalte empfangen lassen soll. Das Besondere: Das Tool kommt ohne Buffer (Zwischenspeicher) aus.

Corona bestehe aus einem Set von Softwarewerkzeugen inklusive einem Server mit zugehörigem Player. Der Server könne ab Donnerstag geordert werden, die restlichen Komponenten sollen Anfang kommenden Jahres zur Verfügung stehen. Als Übertragungstechnik komme das Windows Media Format zum Einsatz.

Der Chef der Windows Digital Media Division, Dave Fester, erklärte. „Sie können sich schon Mal vom Buffering verabschieden. Das ist für Content Provider ein geradezu dramatischer Schritt.“ Fester berichtete weiter, dass man derzeit an einem neuen Media Player arbeite, der möglicherweise auch MP3 unterstützt.

Pikantes am Rande: „Corona“ war der Codename der von Erzrivalen Sun (Börse Frankfurt: SSY) geplanten „Javastation II“. Der Thin Client war für 1999 geplant gewesen, kam jedoch nie auf den Markt. Nun hat sich offenbar Microsoft der Krone (das bedeutet der lateinische Begriff Corona) bemächtigt.

Kontakt:
Microsoft, Tel.: 089/31760 (günstigsten Tarif anzeigen)

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