Studie: Linux bedroht Sun

Analysten warnen vor sinkenden Solaris-Verkäufen

Der Umsatz und Gewinn von Sun Microsystems (Börse Frankfurt: SSY) sind bedroht durch das kostenlose Betriebssystem Linux. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung mit dem Titel „Linux – The Dark Side of Sun“ der Giga Information Group, Cambridge. Grund für die Bedrohung sei, dass sich Sun nicht in ähnlicher Weise in die Open-Source-Gemeinde einbringe wie etwa die Server-Konkurrenten IBM (Börse Frankfurt: IBM), Hewlett-Packard (HP; Börse Frankfurt: HWP) und Intel (Börse Frankfurt: INL).

Während die Konkurrenz Linux-Server unterstütze, setze Sun nach wie vor auf das hauseigenen Solaris-OS. Gerade im Midrange- und Low-end-Bereich müssten diese Umsatzeinbussen durch die kostengünstigeren Linux-Maschinen hinnehmen.

„Ich glaube, dass sie ihr eigenes Low-end-Segment kanibalisieren und eine Linux-Lösung anbieten müssen, wenn sie auch weiterhin im Markt bestehen wollen „, erklärte der Giga-Analyst Stacey Quandt. Sun hat erst im vergangenen Monat ein hervorragendes Quartalsergebnis veröffentlicht: Die Firma gab einen um 67 Prozent gestiegenen Gewinn von 659 Millionen Dollar oder 39 Cents pro Aktie bekannt. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 395 Millionen Dollar betragen. Der Umsatz stieg um 42 Prozent auf 5,02 Milliarden Dollar.

Kontakt:
Sun, Tel.: 089/460080

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