Compaq und Samsung: Neuer Alpha-Chip

Firmen wollen DEC-Prozessor aufmöbeln

Compaq Computer (Börse Frankfurt: CPQ) und Samsung Electronics werden 500 Millionen Dollar in die Weiterentwicklung des von DEC übernommenen Alpha-Prozessors stecken. Fertigen soll die überarbeiteten Chips, die dann vor allem im Netzwerk-Markt zum Einsatz kommen sollen, die Firma Alpha Processors mit Sitz in Concord, Massachusetts, an der Samsung mit 87 Prozent die Mehrheit hält.

Erst Ende vergangenen Monats war durch eine Pflichtveröffentlichung für die Aufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) bekannt geworden, dass Compaq seine Entscheidung vom August dieses Jahres, den Alpha-Chip nicht mehr für Windows NT auszulegen, 250 Millionen Dollar kostet. Diese Summe wird für den Umstieg auf andere Systeme wie Linux, True64 Unix und OpenVMS fällig.

Im Sommer hatte Compaq 100 Angestellten, die an der Entwicklung des Alpha-Chips für das Windows-NT-Betriebssystem arbeiteten, gekündigt. Grund: Das Unternehmen sah für das Alpha-NT keine Zukunft mehr.

So gut wie alle Betroffenen waren im Compaq-West-Werk in Bellevue, Washington, angestellt. Vor der Übernahme durch Compaq hieß die Produktionsstätte DECWest. Schon zu Digital-Equipment-(DEC-)Zeiten arbeiteten die Ingenieure dort am NT-Kernel, am Clustern von Rechnern und dem 64-Bit-Support.

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Kontakt:
Compaq, Tel.: 089/99330

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