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Mehrjährige Haftstrafen für chinesische Windows-Raubkopierer

Sibylle Gassner, Florian Kalenda
|
21.08.09, 18:49 Uhr
"Tomatengarten Windows XP" war die beliebteste Raubkopie des Microsoft-OS in China. Die Richter sprechen von mindestens 10 Millionen Downloads. Die zugehörige Website machte Umsätze durch Werbung.

Ein Gericht in der südchinesischen Stadt Suzhou hat vier Raubkopierer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt, weil sie eine illegale Kopie von Windows XP kommerziell vertrieben haben. Es ist der bisher schwerste Fall von Softwarepiraterie in China - und das härteste Urteil.

Der Kopf der Bande, Hong Lei, hatte die Sicherheitssperren des Windows-Betriebssystems geknackt und seine Version als "Tomatengarten Windows XP" kostenlos im Internet angeboten, heißt es in der Urteilsbegründung. Mindestens 10 Millionen Nutzer sollen die Software von der Webseite geladen haben, die nach Angaben der Nachrichtenagentur Xinhua mit Werbung Gewinn machte. Das System, in dem der Authentifizierungsprozess ausgeschaltet war, entwickelte sich zur beliebtesten Raubkopie von Windows XP in China.

HIGHLIGHT
Jetzt ist es offiziell: Microsoft hat die Entwicklung von Windows 7 abgeschlossen. Aber welche Neuerungen bringt es? Sind alle Vista-Macken ausgemerzt? Und welche Probleme drohen? ZDNet beantwortet die brennendsten Fragen.

Hong Lei und sein Partner Sun Xianzhong wurden jeweils zu dreieinhalb Jahren Haft und einer Geldstrafe von einer Million Yuan (102.000 Euro) verurteilt. Zwei Komplizen erhielten zwei Jahre Haft und müssen 100.000 Yuan (10.000 Euro) zahlen.

Ins Rollen gebracht hatte das Verfahren im Sommer 2008 eine Beschwerde der Business Software Alliance (BSA), zu deren Mitgliedern Microsoft gehört. Einige Zeit später wurden die vier Angeklagten dann festgenommen. Bisher ist unklar, ob sie gegen das Urteil Berufung einlegen wollen.

Microsoft hat das Urteil begrüßt: Es demonstriere Entschlossenheit, gegen Raubkopierer vorzugehen und Urheberrechte zu schützen.

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Lesermeinungen in News »

19. März 2010, 19:11 Uhr
das ...

... hört sich zumindest nach einem etwas anderen Ansatz als TwiFaceBuzz an, ist mehr » mehr...

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19. März 2010, 18:00 Uhr
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"Google zieht sich am 10. April voraussichtlich aus China zurück." Aha? Da wir ja » mehr...

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19. März 2010, 16:31 Uhr
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Wenn die Telekom für sowas mehr Kohle von den Anbietern haben will so müsste im Umkehrschluß » mehr...

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