Startschuss in München: Vodafone beschleunigt Kabel auf 500 MBit/s

Im Upload sind künftig bis zu 50 MBit/s zu erreichen. Der Ausbau für die neuen Geschwindigkeiten im Kabel-Glasfasernetz beginnt in 124 Städten. Das "halbe Gigabit" soll in den nächsten zwei Wochen für 20 Prozent der Haushalte im deutschen Kabel-Verbreitungsgebiet verfügbar sein.

Vodafone bietet 500 Megabit pro Sekunde als neue Spitzengeschwindigkeit im Kabelnetz an. Im Upload sollen sich künftig Geschwindigkeiten von bis zu 50 Megabit pro Sekunde erreichen lassen. Dem Anbieter zufolge ist sein „enkelsicheres“ Kabel-Glasfasernetz damit noch lange nicht ausgeschöpft. Perspektivisch wären damit sogar bis zu 20 Gigabit pro Sekunde zu erreichen.

Vodafone (Bild: Vodafone)

Laut Vodafone ist das „halbe Gigabit“ in den nächsten zwei Wochen für etwa 20 Prozent der Haushalte im deutschen Kabel-Verbreitungsgebiet zu bekommen. Mit dem Startschuss in München beginne der Ausbau der neuen Geschwindigkeiten in 124 großen wie kleineren Städten.

Der Netzbetreiber führt an, dass damit in seinem Kabel-Glasfasernetz bis zu fünfmal schnelleres Websurfen als mit den bislang schnellsten DSL-Angeboten möglich wird. Einen Spielfilm in höchster Qualität könnten seine Kunden innerhalb von zwei Minuten beziehen.

„Wir gehen voran und bringen Spitzengeschwindigkeiten ins Land“, lässt sich Vodafone-Deutschland-CEO Hannes Ametsreiter zitieren. „Auf unseren Datenautobahnen beschleunigen Großkonzerne, Mittelständler und Privatleute auf dem Weg ins Gigabit-Zeitalter. Wir sind Taktgeber. Mit unserer einzigartigen Netzinfrastruktur bringen wir das halbe Gigabit per Kabel und im Mobilfunk zu unseren Kunden. Das ist einmalig in Deutschland.“

Vodafone-Kabel mit 500 MBit/s (Screenshot: ZDNet.de)Vodafone-Kabel mit 500 MBit/s ist in München noch nicht überall verfügbar (Screenshot: ZDNet.de)

Im Mai begann Vodafone bereits, sein LTE-Netz auf 500 MBit/s zu beschleunigen. Die neue Mobilfunkgeschwindigkeit wurde zuerst in Düsseldorf verfügbar und soll bis zum Ende des Jahres in 30 Städten bereitstehen. Um die mobilen Spitzengeschwindigkeiten zu realisieren, nutzt Vodafone eine 4,5G-Technologie. Dabei bündelt das Unternehmen die Frequenzbänder aus den 800er, 1800er und 2600er Megahertz-Bereichen. Weil inzwischen auch die ersten Smartphones die Technologie unterstützen, sollen Kunden auch im Alltag von den neuen Spitzengeschwindigkeiten profitieren.

Im Kabelnetz bietet Vodafone die Spitzengeschwindigkeiten im neuen Tarif Red Internet & Phone 500 Cable, der mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten Festnetz-Telefonie und Internetanschluss kombiniert. Je nach gewähltem Router sind dafür monatlich zwischen 49,99 und 54,99 Euro zu entrichten. In den Tarif lockt der Netzbetreiber mit einem Preis von 19,99 Euro, der aber nur in den ersten 12 Monaten gilt.

Themenseiten: Breitband, Glasfaser, Internet, Vodafone

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