Microsoft macht Vorschau auf Azure Active Directory Connect verfügbar

Sie erlaubt die Verbindung von Windows Server Active Directory und Azure Active Directory. Das Tool ersetzt die Lösungen Azure AD Sync und DirSync. Microsoft bezeichnet es als "einzige Anlaufstelle für Synchronisation, Sign-on und alle Kombinationen von Hybrid-Verbindungen".

Microsoft hat wie Ende Oktober angekündigt eine öffentliche Vorschauversion von Azure Active Directory Connect bereitgestellt. Sie erlaubt die Verbindung von Windows Server Active Directory und Azure Active Directory.

Die jetzt veröffentlichte Preview ist eine überarbeitete Version der im August verfügbar gemachten Beta des Tools. Sie soll die Verbindung und Synchronisation vereinfachen, was sich viele Tester gewünscht hätten. Statt einer Reihe verschiedener Werkzeuge zur Verbindung von On-Premise- und Cloud-Verzeichnissen, inklusive DirSync, Azure AD Connect, Azure AD Sync oder Active Directory Federation Services, wollten Nutzer „ein einfaches, integriertes Tool“, wie Microsoft in der Ankündigung der Preview ausführt.

Azure Active Directory Connect liegt ab sofort als öffentliche Preview vor (Bild: Microsoft).Azure Active Directory Connect liegt ab sofort als öffentliche Preview vor (Bild: Microsoft).

Die Azure Active Directory Connect Preview „fasst alle Vorteile von AAD Sync und die Funktionen der Betaversion von Azure AD Connect in einer einfachen, schnellen und leichtgewichtigen Lösung zusammen“, schreibt Alex Simmons, Director of Program Management in Microsofts Identity and Security Services Division. „Azure AD Connect bietet alles, was man braucht, um Windows Server AD(s) und Azure AD mit nur vier Klicks zu verbinden.“

Das aktualisierte Azure AD Connect ersetzt sowohl das erst im September allgemein verfügbar gemachte Azure AD Sync als auch DirSync. Ersteres hatte Microsoft zum Release noch als „unsere neue Sync-Komplettlösung“ angekündigt und erklärt, es „vereinfacht deutlich den Verbindungsprozess zwischen Azure AD und Windows Server AD, einschließlich simplerer Verbindungen bei komplexen Deployments mit mehreren Gesamtstrukturen“.

Nun schreibt Simmons, es werde keine weiteren getrennten Releases von Azure AD Sync und Azure AD Connect mehr geben. „Und wir planen keine weiteren Versionen von DirSync. Azure AD Connect ist jetzt Ihre einzige Anlaufstelle für Synchronisation, Sign-on und alle Kombinationen von Hybrid-Verbindungen.“ Bis zum finalen Release innerhalb der nächsten 90 Tage will Microsoft auch sämtliche DirSync-Funktionen in Azure AD Connect integrieren. Dazu zählen zusätzliche Synchronisierungsoptionen, nahtlose Migration von DirSync und Produktionssupport.

Vergangene Woche hatte Microsoft schon eine Reihe weiterer Active-Directory-Updates angekündigt. Nutzer können nun Azure Active Directory Premium direkt online über das Office-365-Portal erwerben, ohne ein Enterprise-Agreement zu haben. Zudem hat Microsoft Azure AD App Proxy allgemein verfügbar gemacht, das Angestellten über die Cloud sicheren Zugang zu On-Premise-Apps bietet, inklusive Sharepoint und Exchange beziehungsweise Outlook Web App.

[mit Material von Mary Jo Foley, ZDNet.com]

Themenseiten: Microsoft, Server, Windows

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