LenovoEMC bringt Rackmount-NAS mit bis zu 16 TByte Speicher

Der Netzwerkspeicher px4-300r nimmt nur eine Höheneinheit im Serverschrank ein. Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern. Das Topmodell kostet rund 4400 Euro.

LenovoEMC bietet ab sofort einen Netzwerkspeicher (NAS) mit bis zu 16 TByte Kapazität für den Rackmount-Betrieb an. Der px4-300r nimmt lediglich eine Höheneinheit (1U) im Serverschrank ein. Er richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 150 Mitarbeitern.

Das NAS-Rack px4-300r bietet bis zu 16 TByte Speicherplatz (Bild: LenovoEMC).

Die 16 TByte Speicherplatz ergeben sich aus vier 4 TByte großen Server-Class-Festplatten, die auf den 24-Stunden-Betrieb ausgelegt sind. Damit eignet sich das NAS laut Hersteller zur Datensicherung und für einfaches Datasharing – lokal sowie per Fernzugriff.

Der px4-300r bietet Enterprise-Funktionen wie Snapshots, SSD-Cache-Pools, iSCSI, Active-Directory- und Hybrid-Authentifizierung, Videoüberwachung sowie Antivirenschutz von McAfee. Mittels Integrated Virtualization Extensions (IVX) lassen sich mehrere virtuelle Betriebssysteme auf dem Netzwerkspeicher betreiben, die Zugriff auf Netzwerk-Inferface, Festplatten und Speicher haben. Mit IVX laufen die Daten über das LenovoEMC-Betriebssystem LifeLine 4.0, während gleichzeitig Windows-Server für einfache Anwendungen und Linux-Apache-Web-Server in Betrieb ist. Maximal können vier virtuelle Maschinen parallel eingesetzt werden.

Mit Active-Directory-Domains lassen sich einzelne Nutzer und Gruppen auf das NAS importieren. Zudem ist eine lokale Authentifizierung möglich, sollte der Active-Directory-Server gerade nicht verfügbar sein. Durch Unterstützung des Windows-Schattenkopie-Diensts (.VSS) können Windows Server und andere Applikationen wie SQL und Exchange direkt Snapshots auf dem Netzwerkspeicher erstellen. Dabei werden Daten zu einem bestimmten Zeitpunkt komplett in Dateisystemen (dateibasiert) oder mittels iSCSI (blockbasiert) gesichert.

Der LenovoEMC-System-Manager-Client (LSM) erlaubt eine automatische lokale oder cloudbasierte Verknüpfung mit PC oder Mac. LSM hält eine kontinuierliche Verbindung aufrecht, um Daten zu sichern und zu kopieren. Der Manager zeigt zudem die Auslastung sowie den Zustand des NAS an und ermöglicht das Verwalten sämtlicher ins Netzwerk eingebundener LenovoEMC-Geräte.

Die 16-TByte-Version des px4-300r ist ab sofort über Vertriebspartner und Fachhändler sowie direkt bei LenovoEMC erhältlich. Sie kostet rund 4400 Euro. Alternativ gibt es neben einem Diskless-Modell ohne vormontierte Festplatten auch Varianten mit 4, 8 und 12 TByte Speicher. Die Preise reichen von 1784 bis 3688 Euro.

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Themenseiten: LenovoEMC, Mittelstand, Netzwerk, Storage, Storage & Server

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