Bestätigt: Foxconn entwickelt Tablet mit Firefox OS

Beide Firmen arbeiten insgesamt an fünf Geräten mit Firefox OS. Darunter ist angeblich auch ein Fernseher. Der Verkauf erfolgt allerdings nicht direkt über Foxconn - das Unternehmen bleibt reiner Auftragsfertiger.

Die Mozilla Foundation hat auf der Computermesse Computex 2013 in der taiwanischen Hauptstadt Taipeh bestätigt, dass Foxconn ab sofort die Entwicklung von Firefox OS unterstützt. Beide Firmen präsentierten dort auch ein Tablet, auf dem eine Betaversion von Firefox OS lief. Wie The Next Web berichtet, arbeiten Mozilla und Foxconn an insgesamt fünf Geräten.

Tablet mit Firefox OS

Das gezeigte Modell ist das erste Tablet mit Firefox OS. Darüber hinaus wollen die neuen Partner dem Bericht zufolge neben Smartphones auch Fernseher oder elektronische Anzeigen mit Firefox OS auf den Markt bringen. Foxconn werde die Produkte aber nicht direkt an Verbraucher verkaufen, heißt es. Stattdessen fertige es weiterhin für Original Equipment Manufacturer (OEM), die die Geräte dann in den Handel brächten.

„Foxconn erweitert seine Wurzeln im Bereich Original Design Manufacturing auf eine Kombination aus Angeboten mit integrierter Software und Hardware“, sagte Mozilla. Young Liu, General Manager von Foxconns Innovation Digital System Business Group, ergänzte: „Firefox OS von Mozilla basiert auf HTML5 und offenen Web-Technologien. Die ganze Idee passt perfekt zu den von Foxconn vertretenen Strategien. Wir glauben, dass die Integration der Software- und Hardware-Entwicklung mehr Vorteile für unsere Kunden und Verbraucher bietet.“

Im Februar teilte Mozilla auf dem Mobile World Congress mit, es habe 18 Mobilfunkanbieter und vier Gerätehersteller als Unterstützer für Firefox OS gewonnen. Dazu gehören LG Electronics, ZTE, China Unicom, die O2-Mutter Telefónica und die Deutsche Telekom. Geräte mit Firefox OS sind in erster Linie für das untere Preissegment beziehungsweise aufstrebende Märkte gedacht.

Die ersten Smartphones mit Firefox OS sollen ab Sommer in Brasilien, Polen, Spanien und Venezuela erhältlich sein. Das hatte der scheidende Mozilla-CEO Gary Kovacs im April auf der Konferenz Dive into Mobile angekündigt. Bis zum Jahresende würden mindestens weitere elf Länder folgen. Dem US-Markt will sich Mozilla frühestens 2014 widmen.

[mit Material von Steven J. Vaughan-Nichols, ZDNet.com]

Themenseiten: Firefox OS, Foxconn, Mozilla, Smartphone, Tablet

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Bestätigt: Foxconn entwickelt Tablet mit Firefox OS

Kommentar hinzufügen
  • Am 4. Juni 2013 um 12:14 von Monika

    Wo sind nun die Apple-Basher?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *