IT-Fachkräfte verdienen am besten im Ruhrgebiet, im Rheinland und in München

Die besten Verdienstmöglichkeiten für IT-Fachkräfte in Deutschland gibt es laut einer Umfrage von IT Job Board.de und NetMediaEurope im Ruhrgebiet, im Rheinland und im Raum München. Für die Erhebung wurden zwischen Dezember 2012 und Januar 2013 insgesamt 525 IT-Spezialisten befragt.

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Sowohl Freelancer-Honorare als auch Gehälter und Boni von Festangestellten sind in den drei genannten Regionen am höchsten. In München wird der Verdienstvorsprung allerdings durch die hohen Lebenshaltungskosten geschmälert, die sich aber durch einen Umzug ins Umland verringern lassen.

Am unteren Ende der Skala liegen die Großräume Berlin und Dresden. Dort verdienen IT-Fachleute am wenigsten. Darüber hinaus ist die Hauptstadt neben der Region Hamburg/Hannover die Metropole, in der am seltensten ein Bonus gezahlt wird.

Besonders viele junge Menschen arbeiten in Stuttgart, Karlsruhe sowie im Ruhrgebiet. 32 Prozent der dort beschäftigten IT-Fachleute sind unter 34 Jahre alt. Allerdings hat das Ruhrgebiet auch eine hohe Fluktuationsquote: 60 Prozent der Befragten gaben an, innerhalb der nächsten zwölf Monate den Job wechseln zu wollen. Diese Rate wird nur im Rhein-Main-Gebiet übertroffen, wo 68 Prozent der Befragten auf dem Absprung sind. In Berlin und im Großraum Hamburg/Hannover planen hingegen „nur“ 41 beziehungsweise 43 Prozent in Kürze einen Jobwechsel.

Die besten Chancen, eine neue Stelle zu finden, haben IT-Fachleute im Großraum Dresden und im Rheinland. Hier macht sich der Fachkräftemangel am stärksten bemerkbar, und dementsprechend niedriger ist der Wettbewerb unter den Bewerbern. Das Ruhr- und das Rhein-Main-Gebiet, München, Stuttgart und Karlsruhe sind vom Fachkräftemangel deutlich weniger stark betroffen.

„Wer nicht unbedingt in einer Großstadt leben möchte, für den kann es sich finanziell lohnen, abseits der IT-Metropolen nach einer Stelle zu suchen. In unserer Studie schneiden Ruhrgebiet und Rheinland für Jobsuchende gut ab: In beiden Regionen werden hohe Löhne und Honorare gezahlt und die Lebenshaltungskosten liegen im Mittelfeld“, kommentiert Markus Tautz, Country Manager IT Job Board Deutschland.

94 Prozent der Umfrageteilnehmer waren zwischen 25 und 64 Jahre alt. Der Frauenanteil lag bei 5 Prozent. 91 Prozent der Befragten arbeiten in der Privatwirtschaft, 9 Prozent bei Behörden und öffentlichen Einrichtungen. Die Daten wurden teilweise nach Festangestellten (72 Prozent) und Freiberuflern (28 Prozent) getrennt ausgewertet.

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