USA führen Gütesiegel „Energy Star Most Efficient“ ein

Es zeichnet die effizientesten fünf Prozent einer Produktkategorie aus. Zunächst gibt es das Zertifikat für fünf Geräteklassen, darunter Fernseher und Kühlschränke. Weitere sollen kommendes Jahr folgen.

Logo Energy Star Most Efficient

Die US Environmental Protection Agency (EPA) und das amerikanische Energieministerium (DOE) haben ein zusätzliches Gütesiegel zu ihrem Energy Star eingeführt: den „Energy Star Most Efficient“. Es wird Geräte kennzeichnen, die innerhalb ihrer Produktkategorie eine ausergewöhnliche Effizienz aufweisen. Nur die besten fünf Prozent aller Modelle einer Kategorie erhalten das Siegel, wie die EPA mitteilt.

Zunächst wird es das Gütesiegel für fünf Produktkategorien geben: Waschmaschinen, Öfen, zentrale Klimaanlagen und Wärmepumpen, Fernseher sowie Kühlschränke, Tiefkühltruhen und Kühl-Gefrier-Kombinationen. „Produkte, die die Auszeichnung ‚Most Efficient‘ erhalten, demonstireren eine außergewöhnliche Effizienz auf dem neuesten Stand, die umweltbewusste Verbraucher und Erstanwender schätzen“, schreibt das DOE.

Eine Reihe von Produkten ist schon mit dem Energy Star Most Efficient ausgezeichnet worden. Sie stammen laut EPA von den Partnern Electrolux, LG, Nordryne, Panasonic, Rheem und Samsung. Noch dieses Jahr will die EPA über neue Produktkategorien beraten, in denen das Siegel für besondere Effizienz 2012 kommen könnte. Ausgezeichnete Produkte werden nicht nur mit einem Aufkleber versehen, sondern finden auch Eingang in eine Liste auf der Energy-Star-Website.

Der durchschnittliche amerikanische Kühlschrank nutzt heute dem US-Energieministerium zufolge nur rund ein Viertel der Energie, die noch im Jahr 1975 benötigt wurde – obwohl die Geräte im Durchschnitt 20 Prozent größer geworden sind. Viele kommen zudem mittlerweile mit Zusatzfunktionen wie einer Eiswürfelmaschine oder einem Touchscreen. Allein im vergangenen Jahr hat das Energy-Star-Projekt nach Angaben der EPA Amerikanern dabei geholfen, bei ihren Stromrechnungen 18 Milliarden Dollar einzusparen. Das entspricht der Behörde zufolge dem CO2-Ausstoß von etwa 33 Millionen Autos.

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