Xing-Konkurrent LinkedIn geht an die Börse

Der Antrag enthält erstmals Finanzdaten der Business-Networking-Site. In den ersten neun Monaten 2010 hat LinkedIn 161 Millionen Dollar umgesetzt. Der Gewinn beläuft sich auf 10 Millionen Dollar - im Vergleich zu einem Verlust von 3,4 Millionen Dollar im Jahr zuvor.

LinkedIn hat seinen Börsengang in die Wege geleitet und einen Antrag (Form S-1) bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereicht. Die Unterlagen enthalten erstmals detaillierte Informationen über die finanzielle Situation der Business-Networking-Site.

Mit einer Kombination aus Werbung und Diensten für Geschäftsleute erzielte LinkedIn in den ersten neun Monaten 2010 einen Nettoumsatz von 161 Millionen Dollar. Der daraus resultierende Gewinn beläuft sich auf 10 Millionen Dollar. Im selben Zeitraum des Vorjahres wies die Bilanz bei Einnahmen von 80,8 Millionen Dollar einen Verlust von 3,4 Millionen Dollar aus.

LinkedIn hat nach eigenen Angaben mehr als 90 Millionen Mitglieder. Ende 2009 waren es noch 55 Millionen. In den bei der SEC eingereichten Unterlagen weist das Unternehmen allerdings darauf hin, dass nicht alle Nutzer aktiv sind. Für den größten Teil der 5,5 Milliarden Seitenaufrufe im letzten Quartal 2010 seien nur einige wenige Mitglieder verantwortlich.

Bisher hat das Unternehmen es keine Angaben zu Preis und Zahl der Aktien gemacht, die ausgegeben werden sollen. Unklar ist auch, für wann der Börsengang geplant ist.

Internetfirmen stehen bei US-Investoren derzeit hoch im Kurs. Die Gruppenrabatt-Site Groupon sicherte sich zuletzt abseits der Börse 950 Millionen Dollar frisches Kapital. Die Investmentbank Goldman Sachs sowie Digital Sky Technologies aus Russland haben zudem seit Dezember in zwei Finanzierungsrunden insgesamt 1,5 Milliarden Dollar in das Social Network Facebook gesteckt.

Themenseiten: Business, LinkedIn, Networking, Soziale Netze

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