Apple entfernt WLAN-Finder aus App Store

Einigen Berichten zufolge sind auch Apps betroffen, die mit PlaceFinder den Nutzer per Drahtlosnetz orten. Auch die Yahoo-Maps-Utility soll dazugehören. Apple spricht von einer verbotenen Nutzung "privater Strukturen".

Apple hat mehreren Berichten zufolge mit einer weiteren Säuberungsmaßnahme in seinem App Store mit Anwendungen für iPhone und iPod Touch begonnen. Zuletzt waren Anwendungen mit nackter Haut betroffen – jetzt sind es WLAN-Finder.

Apple iPhone

Betroffen sind eine Reihe von Programmen, die nach drahtlosen Computernetzen in der Umgebung des Nutzers suchen. Cult of Mac beispielsweise vermisst jetzt „WiFi-Where“, „WiFiFoFum“ und „yFy Network Finder“. Einer der Programmierer hat die Löschung bestätigt: „Wir haben eine sehr unglücklich formulierte E-Mail von Apple erhalten, in der es hieß, dass WiFi-Where private Strukturen nutze, um auf drahtlose Informationen zuzugreifen“, schreibt Three Jacks Software auf seiner Website. Bislang ist unklar, was „private Strukturen“ (im Original „private frameworks“) in diesem Zusammenhang sein könnten.

TechCrunch berichtet, dass eine Anwendung von Tonchidot namens „Sekai Camera“ wegen WLAN-Zugriffs entfernt wurde. Das Programm des Entwicklers aus Tokio greift auf eine Technologie namens PlaceEngine zu, um per WLAN den Aufenthaltsort des Nutzers zu ermitteln. Laut dem Hersteller von PlaceEngine, Koozyt, wurden auch andere Apps entfernt, die diese Technik nutzen – darunter Yahoo Maps für iPhone.

Themenseiten: Apple, Mobil, Mobile, Software, iPhone

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1 Kommentar zu Apple entfernt WLAN-Finder aus App Store

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  • Am 6. März 2010 um 14:57 von Alexander Ullrich

    Private Strukturen? Man man man…
    Da steht also im englischen „Private Frameworks“. Das sollte einer Fachzeitschrift doch bekannt sein was das im Applejargon ist. Das sind dynamische Bibliotheken deren Schnittstellen nicht zur Anwendungsprogrammierung von Dritten freigegeben wurden und deren jederzeitige Änderung sich der Autor vorbehalten will. Das ist ja schon erstaunlich wer da mit welchem Fachwissen Artikel schreibt.

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