Apple stopft fünf Löcher in iPhone-Software

Drei der Probleme ermöglichen Hackern Zugriff aus der Ferne. Sie stecken in der Behandlung von MP4- und TIFF-Dateien sowie in Webkits FTP-Behandlung. Eine weitere Schwachstelle hebelt den Passwortschutz von iPhone und iPod Touch aus.

iPod Touch  (Bild: Apple)
iPod Touch (Bild: Apple)

Apple hat einen Patch für iPhone und iPod Touch veröffentlicht. Er schließt fünf Sicherheitslecks, darunter drei, über die ein Angreifer aus der Ferne die Kontrolle über das Telefon übernehmen könnte.

Für einen erfolgreichen Angriff müsste der Benutzer eine präparierte Audio- oder Bilddatei öffnen oder auf einen FTP-Server zugreifen, so Apple. Die Fehler stecken in der Behandlung von MP4-Soundfiles und von TIFF-Bildern. Das FTP-Problem bringt die Browser-Engine Webkit mit, die Apple zufolge FTP-Verzeichnisse nicht korrekt behandelt.

Eine weitere Schwachstelle ermöglicht es jemandem, der das Gerät in Händen hält, die Passwortabfrage zu umgehen und auf alle Daten zuzugreifen. Sie steckt in der USB-Kontrollfunktion des Handys. Die fünfte Lücke liegt im Umgang mit HTML-5-Mediendateien: Sie laden aufgrund eines Webkit-Fehlers unter bestimmten Umständen automatisch, obwohl Einstellungen des Anwenders das Gegenteil vorgeben.

Der Patch betrifft iPhone OS 3.1.3 sowie iPhone OS 3.1.3 für iPod Touch. Apple beschreibt die Lücken und den Update-Vorgang auf seinen Supportseiten.

Themenseiten: Apple, Handy, Mobile, iPhone

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