Man kann das letzte nicht-Pro-MacBook von zwei Seiten betrachten: Entweder ist es das Schnäppchen, das fast an die Ausstattung der Profi-Serie heranreicht, aber 200 Euro günstiger ist – oder aber es handelt sich um den Laptop, den man verschmäht, da es für nur 200 Euro mehr bereits ein Pro-Modell gibt. Fest steht jedenfalls, dass die weiße Kunststoff-Version weder einen SD-Kartenslot noch den verbesserten Akku mitbringt. Wer darauf verzichten kann und mit dem alten Design zurechtkommt, macht mit dem günstigeren 13-Zoll-Macbook nichts falsch.

Gegenüber dem schicken Aluminiumkörper der Pro-Serie wirkt das weiße Polycarbonat-Gehäuse inzwischen etwas altbacken. Allerdings täuscht das Äußere, denn Apple hält das Innenleben auf dem Stand der Technik. In puncto Leistung steht der Core-2-Duo-Prozessor mit 2,13 GHz Taktfrequenz dem 2,26-GHz-Äquivalent des Pro-Bruders in fast nichts nach. Bei der Grafik setzt der Hersteller auf den gleichen 9400M-Prozessor von Nvidia – damit dürften die Gaming- und Multimedialeistung auf einem sehr ähnlichen Niveau liegen.

Design und Ausstattung

Das weiße Gehäuse des MacBooks fühlt sich ebenso solide und gut verarbeitet an wie das der Vorgänger. Es ist nur gut drei Millimeter dicker als das der neuen Aluminium-Geschwister. Oberhalb des Displays sitzt die altbekannte iSight-Webcam, die eine gute Qualität bietet. Die Lautsprecher liefern einen ordentlichen Klang, sind in Sachen Lautstärke jedoch begrenzt.

Die Tastatur eignet sich auch für längere Tipp-Sessions bestens und kommt mit der gewohnt guten Verarbeitung der älteren MacBooks. Das Touchpad ist wie das der Pro-Modelle multitouchfähig, aber im Gegensatz zu ihnen nicht drückbar. Stattdessen befindet sich eine breite Maustaste unterhalb der berührungsempfindlichen Fläche.

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