Bericht: Markt für Speicherchips erholt sich frühestens 2010

Die Preise sollen sich im Jahresverlauf stabilisieren. Im dritten Quartal erwartet iSuppli einen Umsatzzuwachs von 21,9 Prozent. Die anhaltende Überproduktion führt jedoch zu keiner Entspannung im Markt.

Wie der Branchendienst Digitimes unter Berufung auf iSuppli berichtet, wird sich der Markt für DRAM- und NAND-Flash-Speicher frühestens 2010 erholen. Marktforscher erwarten allerdings, dass sich die Preise für Speicherchips in den verbleibenden Quartalen des Jahres stabilisieren werden.

iSuppli prognostiziert dem Bericht zufolge, dass die mit DRAM und NAND erzielten Umsätze in diesem Quartal um 3,6 Prozent, im dritten Vierteljahr um 21,9 Prozent und zum Jahresende um 17,5 Prozent steigen werden. Aufgrund der anhaltenden Überproduktion führten die Zuwächse jedoch nicht zu einem Preisanstieg und zu keiner Entspannung der wirtschaftlichen Lage der Hersteller, so die Marktforscher.

Nam Hyung Kim, Direktor und leitender Analyst für Speicherchips und Storage bei iSuppli, erklärte, das Überangebot betrage allein bei DRAM-Speicher durchschnittlich 14 Prozent. In der Folge sei nicht mit einem Anstieg der Preise zu rechnen. Die Branche benötige eine deutlich höhere Nachfrage und dramatische Preiserhöhungen, um wieder schwarze Zahlen schreiben zu können.

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1 Kommentar zu Bericht: Markt für Speicherchips erholt sich frühestens 2010

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  • Am 24. April 2009 um 18:37 von Fritz

    Definiere "Entspannung"
    Da muss man den Artikel schon genau durchlesen, um zu verstehen, was gemeint ist: Entspannung aus Sicht der Hersteller nämlich.

    Was bedeutet, dass aus Sicht der Endkunden der Markt JETZT entspannt ist. Diese dramatisch klingende Überschrift ist also in Wirklichkeit eine GUTE Nachricht. Danke.

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