SanDisk stellt Flash-Dateisystem für SSDs vor

Extreme FFS soll Random-Schreibgeschwindigkeit um den Faktor 100 steigern

SanDisk hat mit „ExtremeFFS“ ein patentiertes Flash-Dateisystem für Solid-State-Drives (SSDs) vorgestellt, das eine deutliche Leistungssteigerung verspricht. Die Random-Schreibgeschwindigkeit von ExtremeFFS liegt nach Angaben des Speicherspezialisten bis zu 100-mal höher als bei Einsatz anderer Dateisysteme.

Extreme FFS ist Teil des Controllers und arbeitet laut Sandisk unabhängig vom Betriebssystem. Die proprietäre Technologie, die Rich Heye, SanDisk Senior Vice President und General Manager des Bereichs SSD, im Rahmen der Windows Hardware Engineering Conference präsentiert hat, soll ab 2009 in Produkten des Unternehmens zum Einsatz kommen.

Damit SSDs unter Windows Vista optimale Leistung erbringen, ist es laut Heye notwendig, durch eine neue Management-Technologie Schreibgeschwindigkeit und Lebensdauer der Flash-Speichermedien zu steigern. Dazu setzt ExtremeFFS SanDisk zufolge auf eine blockfreie Architektur und einen Algorithmus, bei dem es keine feste Verknüpfung zwischen physikalischer und logischer Speicherstelle gibt. Das erlaube die deutliche Steigerung der Schreibgeschwindigkeit, während ExtremeFFS die Lesegeschwindigkeit von SSDs nicht beeinflusse, so SanSisk.

Erst im Juli hatte Eli Harari, CEO von SanDisk, Microsoft vorgeworfen, Windows Vista sei nicht für moderne SSDs mit Multilevel-Speicherzellen (MLC) optimiert. Er bezeichnete die Performance von SSDs unter Vista als schwächer, als sie vom Markt benötigt werde.

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