Stiftung Warentest: Nur ein DSL-Provider bekommt „Gut“

Fünf von zehn überregionalen Anbietern fallen im Test durch

Im Test von zehn überregional tätigen Internetprovidern, die schnelle Breitbandzugänge für Privathaushalte anbieten, hat die Stiftung Warentest nur einmal die Note „Gut“ vergeben. „T-Home“ erhielt diese Auszeichnung. Fünf Anbieter fielen hingegen im Test durch.

Das Internetangebot der Festnetzsparte der Deutschen Telekom ist dem Test zufolge zwar teurer als die anderen, bietet aber umfangreiche Zusatzleistungen, reibungslose Anmeldung und Einrichtung sowie eine „sehr gute“ technische Unterstützung am Telefon. 14 Tage betrug bei T-Home die durchschnittliche Zeit zwischen Bestellung und Freischaltung – bei Versatel dagegen 65, bei Arcor 52 und bei Strato immer noch 44 Tage.

Die Hälfte der untersuchten Anbieter musste sich mit der Note „Ausreichend“ zufriedengeben. Gründe dafür waren unter anderem Schwächen bei der Anmeldung und Einrichtung beziehungsweise in den Vertragsmodalitäten sowie bei der Beratung. So war der E-Mail-Support bei der Hälfte der getesteten Anbieter „mangelhaft“.

Ärgerlich sei es, wenn sich der Anwender auf eine besonders schnelle Datenrate freue und sie dann nicht erhalte, so der Bericht. Im Test erreichte nur etwa ein Drittel der Anschlüsse die anvisierten Datenraten um 16.000 KBit/s. Beispielsweise hatte 1&1 zwei Testhaushalten in Aussicht gestellt, eine Transfergeschwindigkeit von 16.000 KBit/s werde dort schon klappen. Einer erreichte dann weniger als die Hälfte, der andere nicht einmal ein Viertel.

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11 Kommentare zu Stiftung Warentest: Nur ein DSL-Provider bekommt „Gut“

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  • Am 23. Oktober 2008 um 12:24 von noplease

    Wann folgt Teil II des Tests?
    So sehr dieser Test von Stiftung Warentest meine bisherigen Erfahrungen auch bestätigt, es handelt sich hierbei nur um die eine Seite der Medaille.
    Das Bestellen, Erhalten und funktionsfähige Einrichten ist schließlich nicht alles.
    Irgendwann kommt das Ende einer mehr oder weniger glücklichen, erfolgreichen und angenehmen Partnerschaft und dann zeigt sich erst so richtig, wie gut oder schlecht man zuvor gewählt hat.
    Nicht alle Anbieter sind nämlich darauf eingerichtet, dass man *nicht* auf immer und ewig Kunde bleibt.

    Ein nicht weniger interessanter und aufschlussreicher Test wäre also, das Verhalten bei Kündigung zum Ende der jeweiligen Laufzeit bzw. bei vorzeitiger Vertragsauflösung oder sogar bei Kündigung aus wichtigem Grund zu untersuchen.

  • Am 23. Oktober 2008 um 14:32 von Suchender

    Provider
    Ich hatte früher T-online. Die haben mich im Telefonbereich beschissen, weshalb ich wechselte.

    Ich habe zu Kabeldeutschland gewechsel.

    Es ist ein Drama, und weil mir gleichzeitig die Nutzung von Kabel-TV abverlangt wurde, obwohl ich damals DVB-T nutzte, ist es deshalb insgesamt nicht einmal kostengünstiger, wenn man die doppelten Einrichtungskosten, Provider / Kabel-TV jeweils zusätzlich auf die 2 Jahre umlegt.

    Wenn meine 2 Jahre Vertragsbindung um sind, bin ich wieder weg.

    Die grundlegendsten Probleme:

    1)
    Einrichtungskosten 2 x 49,90 Euro,
    2)
    Fast 3 Monate Wartezeit
    3)
    Ich kann keine 2 E-Mails schreiben, ohne daß ich meinen Router zurücksetzen muß.
    Bei der kleinsten Inaktivität wird man rausgeschmissen.
    4)
    Beim Zurücksetzen des Routers hat man dann jedesmal eine neue IP, und mit dem IP-Bereich hat man dann auch oft eine schlechtere Bandbreite.
    5)
    Die Bandbreite ist nur in Außnahmefällen mal uber 700Kb/s, meistens unter 400Kb/s.

    6)
    Pop3 funktioniert öfters mit SMTP, also fürs Senden, nicht; … manchmal … manchmal nicht(!) ein Lotteriespiel.
    7)
    Bei Pop3 Empfang kann man die Nachricht
    nicht auf dem Server belassen, um sie ein zweites mal von einem anderen Ort und PC runter zu laden.

    Obwohl mein Thunderbird auf diese Funktion eingestellt ist, geht es mit kabelmail.de nicht… einmal und dann ist sie futsch.

    Bei allen anderen, die pop3 anbieten z.B. GMX, gMail usw. funktioniert es einwandfrei, früher bei T-online auch.

    Frage:
    Bei welchem anderen Provider gibt es diese Nachteile nicht bei einer gleichbleibend großen Bandbreite und IP?

    • Am 23. Oktober 2008 um 15:46 von Berty

      AW: Provider
      Sorry aber das klingt mir alles ein bischen arg naiv:

      1. Dass Du KabelTV zwingend mitbuchst wenn Du einen Internetanschluss von einem Kabelanbieter holst sollte deutlich aus den Unterlagen hervorgehen. Zumindest ist dies bei KabelBW und KabelDeutschland so.

      2. Trennungen: Dann sorg halt dafür, dass Traffik da ist. Das ist doch nun wirklich das aller, aller kleinste Problem sich da ein kleines Programm zu suchen das meinetwegen im 10 Sekunden Takt zufällig verschiedene Server anfragt. Den Traffik dafür merkst Du nichtmal.

      3. Warum sollt ich ausgerechnet die Mail-Adresse des Internetproviders nehmen? Hab ich bei T-Online auch nie verstanden. Kaum wechselt man ist die weg. Ist doch blöd.

    • Am 24. Oktober 2008 um 8:43 von thomas

      AW: Provider
      Also Dein Zusammenhang zwischen IP und Bandbreite ist mir schleierhaft. Als ob es schnelle oder langsame IP’s gäbe.
      Grade Kabel Deutschland vergibt doch recht selten neue IP’s. Selbst nach einer Neuanmeldung i.d.R. nicht. Viele User beklagen doch genau das bei Kabel D. Merkwürdig…

  • Am 23. Oktober 2008 um 17:44 von PCOldie

    Zusatzleistungen
    Haben die nicht berücksichtigt, dass man bei Arcor das PIA-Plus bekommt?
    http://www.arcor.de/inside_arcor/piaplus2_pop.php Das ist Zusatzdienst genug.
    Hatte erst T-DSL mit T-Online, Dann T-DSL (schon UR2)mit 1 & 1 jetzt ADSL komplett von Arcor mit ISDN komfort (1/2/5) über Fritzbox 7270, Telefon Flat, Internet-Flat 6000 + PIA-Plus für 33,95 , Danke ich bin zufrieden. IMAP funktioniert unter Outlook XP , Lotus Notes /XP/Ubuntu, Evolution Ubuntu. Arbeitskollege hat Freenet bestellt. Seit 3 Monaten passiert nix, zahlen tut er schon. Jetzt ist er beim Anwalt.

    • Am 23. Oktober 2008 um 19:18 von jospe

      AW: Zusatzleistungen
      Ja, so ist das.. Der eine ist unzufrieden, der andere nicht. Ich habe vor ca. 4 Jahren von T-Online zu Freenet gewechselt. Von Anfang an hervorragende Bandbreite (bei jetzt DSL 16000 immer größer als 15000 und das in einem Außenbezirk von Berlin), bis heute hatte ich 2 Störungen, einmal 1 1/2 Stunden, das 2. Mal 3 Stunden, die auch auf der Hotline gemeldet war. Eins allerdings stimmt: Die Hotline ist absolut inkompetent und zudem noch unanständig teuer. Aber als IT-Mensch habe ich die nicht gebraucht, für Laien ist das allerdings ein Problem!

      • Am 29. Dezember 2008 um 16:59 von Hans

        AW: AW: Zusatzleistungen
        Ja so ist das, wenn es läuft, dann ist es gut. Ich betreue jedoch mehr als 20 EDV-Kunden und bin auch Fachmann, jedoch wenn der Fehler in der Leitung des Anbieters liegt hilft auch Fachmann nicht weiter, sondern nur der Service des Providers. Und hier liegt der Hund begraben. Ich kann als Reseller bei freenet nicht einmal einen Fehler des Kundenanschlusses melden; bei t-home jedoch ohne Probleme.

    • Am 24. Oktober 2008 um 8:26 von Thomas

      AW: Zusatzleistungen
      Ja, aber wehe man möchte bei Arcor kündigen. Dann verschwinden Briefe, wird auf einmal die Echtheitheit der Kündigung angezweifelt und, und, und. Letzlich haben die es geschafft durch gezielte Verzögerungen die Laufzeit nochmals um 6 Monate zu verlängern. Nein, für mich ist Arcor einer der unseriösesten. Mir kommen die nicht mehr ins Haus.

      Aber wie hier schon kommentiert wurde. In den Test sollte wirklich unbedingt das Kündigungsverhalten der Dinestleister. Es ist grotesk was man da erleben kann.

  • Am 25. Oktober 2008 um 19:39 von AxelW

    T-wie-Trottel hat Netzhoheit
    So lange die T-Leute das Netz verwalten, wird wohl kaum ein Provider schneller sein, als dieser Verein. Klar, dass viele Zusatzleistungen Geld kosten, aber was ist mit dem, der die nicht haben will? Der muss, lt. Warentest, froh sein, dass die umsonst sind!
    Für mich ist der Test einfach unseriös, eher ein Werbeauftrag für die T-Gruppe. Ich bin dort weg, weil bei den Abrechnungen keine Kontrolle möglich war. Wer da nachrechnet, der kann sich auf eine Überraschung gefasst machen.
    Rechenformel: Grundgebühren mal Monate + variable Kosten muss gleich der Summe sein, die die T-Gruppe kassiert hat. Da waren bei mir in 8 Monaten aber ca. 100 Euro zu viel abgebucht worden – und man weigerte sich, das zu kontrollieren.
    Wer nicht zahlt, wird abgeschaltet, wer zahlt, ist mit der Abrechnung einverstanden. Und so was wird mit gut bewertet – naja von irgend was muss Warentest ja auch leben …
    Gruß Axel

    • Am 5. Januar 2009 um 10:48 von SoundBl@ster

      AW: T-wie-Trottel hat Netzhoheit
      Hallo Axel!
      Ich hab‘ in mehreren der Firmen als Externer gearbeitet. Auch beim "Rosa-T".

      Fazit: Überall wird nur mit Wasser gekocht!

      Schau Dir doch an, was passiert ist, als die anderen Zulauf bekommen haben: jede dieser Klitschen ist it-mässig in die Knie gegangen. Irgendwo hats überall mächtig geklemmt (Service, Termine, Support, Leistung).

      Die Mehrheit der Leute, die weg sind vom "T" aus meinem Bekanntenkreis, sind derzeit wieder am "Rückwandern", weil sie beim "Rosa T" immer noch besser drann sind, als woanders.

      Viel Spaß beim Nachrechnen!
      SB.

  • Am 27. Oktober 2008 um 13:57 von DJ

    Zusatzleistungen überbewerten
    Zuzustimmen ist dem Testergebnis, daß Werbeaussagen bzgl. tatsächlicher Verbindungsgeschwindigkeit allesamt fast illusorisch sind. Auch beim Testsieger nach meinen Erfahrungen.

    Zusatzleistungen, angefangen bei Postfächern u.a. empfinde ich als überbewertet; um nicht von den Domainendungen meine Adresse vom gleichen Anbieter abhängig zu sein, wie für den Zugang, habe ich diese Dienstleistungen schon seit langem nicht mehr auf einen Anbieter vereint, bzw. durch eigene Domains mir hier Unabhängigkeit verschafft.

    Wie viele Testberichte muß man hier auch vorsichtig lesen, ob die Fokussierung auf bestimmte Teilaspekte im Gesamtergebnis tatsächlich für einen selbst ausschlaggebend sind.

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