Studie: Daten gehen immer öfter verloren

Zahl der Vorfälle übersteigt bereits im September den Gesamtwert von 2007

Das Identity Theft Resource Center (ITRC), eine gemeinnützige Organisation zur Bekämpfung von Identitätsdiebstahl, hat für die ersten neun Monate 2008 eine deutliche Zunahme von Datenverlusten und -diebstählen registriert. Die Zahl der registrierten Vorfälle stieg im Jahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent. Während 2007 446 Vorfälle ermittelt wurden, waren es dieses Jahr bereits 516. Bis Ende September waren den Zahlen (PDF) des ITRC zufolge mehr als 30 Millionen Datensätze verloren gegangen oder gar in die Hände von Unbefugten gefallen.

Als Ursache für die Entwicklung nannte das ITRC härtere Gesetze, die von betroffenen Unternehmen die Offenlegung von Datenverlusten verlangten. Dadurch würden mehr Vorfälle öffentlicht bekannt und könnten in die Statistik aufgenommen werden. Auch seien heute Listen der Generalstaatsanwälte der US-Bundesstaaten frei zugänglich, die weitere Fälle von Datenverlusten enthielten, über die nicht in den Medien berichtet worden sei. Das ITRC räumte jedoch ein, dass nicht jeder verlorene Datensatz auch automatisch zu einem Identitätsdiebstahl führe.

Themenseiten: Big Data, Datendiebstahl, Datenschutz

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