Sony BMG verhandelt mit Project Playlist

Musikindustrie uneins über den Umgang mit dem Abspieldienst

Laut einem Bericht des Silicon Alley Insider soll Sony BMG in direkten Verhandlungen mit dem Musikdienst Project Playlist über eine Zusammenarbeit stehen. Dies erklärte der Playlist CEO Jeremy Riney gegenüber dem Insider.

Neun US-Musikfirmen hatten diese Woche Klage gegen Project Playlist wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen eingereicht. Doch die Musikindustrie ist sich anscheinend nicht einig, wie sie Project Playlist begegnen soll, denn Sony BMG hatte sich dieser Klage nicht angeschlossen. Riney erklärte, dass Musikverlage wie EMI Music Publishing und Warner-Chappell ebenfalls keine rechtlichen Schritte gegen sein Unternehmen planten. Er zeigte sich sogar zuversichtlich, schon bald eine außergerichtliche Einigung zwischen den klagenden Parteien zu erzielen.

Project Playlist bietet einen Dienst zum Einbinden beliebiger Musik in Profilseiten auf MySpace und Facebook an. Nach Ansicht des US-Musikverbandes RIAA fördert dies die Verbreitung illegaler Musikangebote im Internet. Project Playlist erklärte auf seiner Website, dass man nur eine Abspielsoftware anbiete, jedoch keine Musik zur Verfügung stelle.

Themenseiten: Sony BMG, Telekommunikation

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