IDF: Stromsparen soll Sache der Hardware werden

Intel misst so ein Drittel weniger Energieverbrauch als unter Windows

Intel hat auf dem Intel Developer Forum in Shanghai ein Forschungsprojekt namens Platform Power Management vorgestellt. Ziel ist es, die Steuerung von Stromsparfunktionen vom Betriebssystem in die Hardware zu verlagern, um mehr Effizienz zu erreichen.

Andrew Chien, Director of Intel Research, zeigte im Rahmen einer Keynote, dass die CPU aufgrund häufiger Anfragen durch Windows (beispielsweise nach USB-Geräten) nur selten in einen tiefen Schlafmodus wechseln kann. In diesem ist der Energieverbrauch am geringsten.

Wenn die Hardware das Powermanagement übernimmt, ist gegenüber der Windows-Lösung eine Einsparung von rund einem Drittel möglich. Wann Platform Power Management in Mainboards einzieht, wurde nicht bekannt.

Wechselt die Verantwortung für Power-Management vom OS zur Hardware, bringt das laut Intel Einsparungen von rund einem Drittel (Bild: ZDNet).

Themenseiten: Green-IT, Hardware, Intel

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1 Kommentar zu IDF: Stromsparen soll Sache der Hardware werden

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  • Am 4. April 2008 um 11:30 von Der Skeptiker

    Das war ja wohl auch fällig
    Nachdem Niemand es bislang fertig gebracht hatte, wirklich Strom bei Computern zu sparen, ist das der logische Schritt.

    Seit vielen Jahren gibt es Stromsparmodii, aber Niemand kann sie unter beliebigen Installationsbedingungen nachhaltig zum Einsatz bringen.

    Wenn man sich die ganzen üblen Dinge bei den Laptops ansieht, die alle nicht wirklich funktionieren, dann könnte dies jetzt einmal klappen.

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