SGI: Supercomputer in einem Blade

FPGA-Modul RASC RC100 arbeitet Kernroutinen schnell ab

SGI hat eine HPC-Lösung auf den Markt gebracht, mit dem es die Performanz von Dutzenden von Supercomputer-Knoten in einem einzigen Blade-Modul verspricht. Das Rechner-Blade RASC RC100 basiert auf dem SGI-RASC-Konzepts für „Rekonfigurierbares Anwendungs-Spezifisches Computing“. Es bietet algorithmusorientierte Parallelverarbeitung auf dem Chip per FPGA-Technologie (Field Programmable Gate Array).

Das Blade integriert zwei FPGA-Chips vom Typ Xilinx Virte4. Es soll vor allem in der Bioinformatik und bei bildgebenden Verfahren der Medizin, bei der Suche und Ausbeute von Öl- und Gas-Lagerstätten, bei Verteidigung und Nachrichtendiensten, beim Rundfunk und in der Medienbranche zum Einsatz kommen. Es wurde gezielt für Anwender entwickelt, deren Applikationen zum größten Teil damit beschäftigt sind, immer wieder die selben Kernroutinen abzuarbeiten.

„Bei einigen Codes, die unsere Forscher einsetzen, reduziert sich die Frage der Anwendungsleistung oft nur darauf, wie effizient man einen relativ kleinen Satz von Algorithmen wieder und wieder durchrechnen kann,“ erklärte Warren Gross, der an der McGill-University in Montreal Assistant-Professor im Department für Datenverarbeitung und Elektronik ist. „SGIs bladebasierte RASC-Lösung RC100 bietet eine beeindruckende Alternative, um solche Algorithmen beschleunigt abzuarbeiten. Bei SGIs RASC-Technologie stehen uns alle Vorzüge der Shared-Memory-Architektur der Altix-Plattform zur Verfügung, was beim Arbeiten mit großen Datenbanken wesentlich ist.“

Themenseiten: Business, SGI, Supercomputing

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