Novell startet Initiative für bessere Linux-Oberflächen

Die Kritik der Analysten hat die Geschäftsführung befeuert – CEO Messman schaltet einen Gang höher: Opensuse stellt Resultate aus der Forschung sowie Videomaterial und Analysen von Usability-Tests zur Verfügung.

Jack Messman packt es an. Nachdem der CEO von Novell auf der Brainshare-Konferenz in Barcelona die Inangriffnahme eines Consumer-Desktops in Aussicht stellte, geht er nun erste Schritte an. Das Opensuse-Projekt soll sich zunächst um eine benutzerfreundlichere Oberfläche des offenen Betriebssystems kümmern.

Die Initiative „Better Desktop“ ist eine Komponente des Opensuse-Projekts und soll Open Source-Entwickler zunächst mit Testergebnissen und Informationen versorgen. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat Novell unter http://www.betterdesktop.org/welcome Resultate aus der Forschung sowie Videomaterial und Analysen von Usability-Tests veröffentlicht. Zusätzlich stellt Novell Hinweise für den Aufbau und Betrieb einer kostengünstigen Testumgebung zur Bedienerfreundlichkeit bereit.

Ansporn für Messman könnten nicht zuletzt Aussagen diverser Analysten sein. Gary Barnett, Research Director des Technologie-Beratungsunternehmens Ovum, erklärte beispielsweise: „Benutzerfreundlichkeit ist der Schlüssel für die Etablierung des Linux-Desktops.“ Darüber hinaus hatte ihm gleich eine ganze Reihe von Analysten einen Mangel an „Visionen, Strategie und Durchsetzungskraft“ (Zitat von Credit Suisse First Boston) vorgeworfen.

Themenseiten: IT-Business, Linux, Novell, Open Source, Strategien

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