IBM zieht Patentklagen gegen SCO zurück

Potentieller Schadensersatz sei zu gering

IBM hat insgesamt drei Patentklagen gegen die SCO Group zurückgezogen. Der potentielle Schadensersatz sei zu gering. Außerdem will Big Blue so die juristische Auseinandersetzung mit dem Unternehmen beschleunigen.

Die Klagen wurden im März 2003 als Reaktion auf Vorwürfe von SCO eingereicht. IBM soll demnach durch die Integration von Technologien in das Open-Source-OS Linux einen Unix-Lizenzvertrag gebrochen haben. SCO verlangt Schadensersatz in Milliardenhöhe.

Ursprünglich waren in der Klageschrift vier Patente benannt, die SCO verletzt haben soll. Im Sommer 2004 zog IBM zog die Anschuldigungen in einem Fall zurück. Die Austragung von Patentstreitigkeiten ist sehr kostspielig, Anwälte sprechen von drei Millionen Dollar pro Auseinandersetzung.

Zwar wird der Rückzug von IBM als Erfolg für SCO gewertet, doch auch der Etappensieger musste vor Gericht einen Rückschlag hinnehmen. So hat Richter Brooke Wells einen Antrag von SCO abgelehnt, wonach IBM mehr Informationen über seine Linux-Arbeiten offen legen muss.

Themenseiten: Business, Open Source, SCO

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