Intel vernetzt Großstädte mit WiMax

Bis Ende 2006 sollen 100 Metropolen ein eigenes Netz haben

Der weltgrößte Chiphersteller Intel treibt die WiMax-Funktechnik voran. Bis Ende 2006 sollen 100 Städte ein eigenes Netz haben. Zur Zeit helfe das Unternehmen 13 Städten beim Aufbau von Projekten, bei denen solche Technologie zum Einsatz komme und in den nächsten 18 Monaten könnte die Anzahl auf rund 100 steigen, sagte Anand Chandrasekher vom Intel-Marketing. Über die Zusammenarbeit mit den Städten hofft Intel, den Markt für WiMax zu entwickeln. Unter den beteiligten Städten seien unter anderem Taipeh und Jerusalem.

Bisher hat die Technik – eine Fortentwicklung des inzwischen weit verbreiteten Kurzstreckenfunks WLAN – wirtschaftlich noch keine große Bedeutung. Mit der Technik lassen sich große Datenmengen mit hoher Geschwindigkeit über bis zu 50 Kilometer drahtlos übertragen. Damit lassen sich regionale Funknetze aufbauen, etwa dort, wo eine Internetversorgung mit leistungsgebundenen DSL-Anschlüssen nicht möglich ist.

Chandrasekher zufolge arbeitet Intel für das Projekt mit mehreren Computerkonzernen zusammen, darunter Cisco Systems, Dell, IBM und SAP.

Themenseiten: Intel, Telekommunikation, Wimax

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