Opera-Browser auf chinesischen Handys

ZTE entscheidet sich für norwegische Software

Das norwegische Softwarehaus Opera kann mit seinem mobilen Browser einen Erfolg auf dem größten Mobilfunkmarkt der Welt feiern. Wie das Unternehmen bekannt gab, wird die chinesische ZTE den Opera-Browser auf ihrem neuen GSM-Telefon e3 installieren. Das norwegische Softwarehaus weitet damit seine Präsenz im Reich der Mitte aus. Erst kürzlich hatte Opera einen Kooperationsvertrag mit Datang Mobile Communications Equipment geschlossen.

ZTEs e3 ist ein Linux-basiertes Smartphone und das erste Smartphone eines chinesischen Herstellers, das den Wikinger-Browser verwenden wird. Das Linux-Betriebssystem, das beim e3 zum Einsatz kommt, wird vom norwegischen Linux-Provider Trolltech geliefert. In den Genuss des e3 werden die Kunden von China Mobile kommen, des nach Userzahlen gerechnet weltweit größten Mobilfunkkonzerns.

„China ist der am schnellsten wachsende Mobilfunkmarkt der Welt und wird gegen Ende des Jahres über 400 Millionen Handy-Telefonierer aufweisen“, sagte Opera-Chef Jon S. von Tetzchner. Durch ein Kooperationsabkommen mit Datang Mobile Communications Equipment drängt Opera darüber hinaus mit seinem mobilen Browser auch auf den chinesischen 3G-Markt. Den Opera-Browser gibt es in China auch auf dem Motorola A780 und zwei Kyocera-Handys.

Themenseiten: Software, Telekommunikation

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