Deutsche Suchmaschinenanbieter kontrollieren sich selbst

Jugendgefährdende Inhalten sollen nicht mehr gefunden werden

Unter dem Dach der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) haben deutsche Suchmaschinenanbieter eine eigene Kontrolle initiiert und sich damit in einem ersten anbieterübergreifenden, bundesdeutschen Suchmaschinen-Organ zusammengeschlossen. Ziel der FSM ist die Verbesserung des Verbraucherschutzes sowie des Kinder- und Jugendschutzes im Internet.

Gemeinsam mit den Suchmaschinenanbietern hat die FSM zusätzlich zum allgemeinen Verhaltenskodex des Vereins einen speziellen Sub-Kodex entwickelt, zu dessen Einhaltung sich die beteiligten Anbieter verpflichtet haben. Weiters hat sie in Kooperation mit der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ein Verfahren entwickelt, das sicherstellen soll, dass Internetadressen, die von der BPjM auf den Index jugendgefährdender Medien gesetzt wurden, in den Ergebnislisten der Suchmaschinenbetreiber nicht mehr angezeigt werden.

Die an der Selbstkontrolle beteiligten Betreiber haben sich auch verpflichtet, zugunsten einer erhöhten Transparenz User verstärkt über die Funktion der Suchmaschinen zu informieren. Zu den Gründungsmitgliedern der Selbstkontrolle gehören AOL Deutschland, Google, Lycos Europe, Fireball, Hot Bot, MSN Deutschland, t-info, T-Online und Yahoo Deutschland.

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2 Kommentare zu Deutsche Suchmaschinenanbieter kontrollieren sich selbst

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  • Am 24. Februar 2005 um 23:00 von Nobody

    ZENSUR ist schlecht
    jegliche art von zensur ist bedenklich…

    • Am 25. Februar 2005 um 13:03 von Ray

      AW: ZENSUR ist schlecht
      Korrekt, unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Jugendschutz, Kinderporno und Neonazis werden Zensurmechanismen installiert, die eine Missbrauchsgefahr in sich tragen

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