Desktop-Suche: Apple präzisiert seine Pläne

Dateiinhalte und Metadaten werden erfasst

Für die nächste Mac OS X-Version „Tiger“ verspricht Apple eine vereinfachte Suche nach Dateien auf dem Desktop. Bereits im Juli hat das Unternehmen die als Spotlight bezeichnete Funktion deminstriert. Inzwischen hat Apple auf seiner Website weitere Einzelheiten bekannt gegeben.

Bislang werden Dateien meistens in einem mehr oder weniger hierarchisch aufgebauten Ordnersystem abgelegt. Um ein bestimmtes Dokument wieder zu finden, muss man dessen Speicherort kennen.

Spotlight ist eine Indexing-Engine, die sämtliche Dateien und deren Inhalte auf einem Mac OS X-System erfasst und somit eine ortsunabhängige, effektive Suche ermöglicht. Die Technologie hat auf folgende Dateien in vollem Umfang Zugriff: Text, RTF, PDF, Word, Excel, Mac OS X Mail, Adressbuch, Photoshop, MP3, AAC, Quicktime, JPEG, GIF, TIFF, PNG und EXIF.

Inzwischen haben auch Internet-Suchmaschinen wie Google dieses Feld für sich entdeckt und entsprechende Programme auf den Markt gebracht. Die Betriebssystemhersteller können aber aufgrund genauerer Kenntnisse ihrer Systeme bei der Implementierung solcher Funktionen noch einen Schritt weiter gehen.

So erfasst Spotlight neben den Dateinamen und Inhalten auch Metadaten. Dies ermöglicht auch die Suche nach Bildern mit einer bestimmten Auslösung oder nach Musikstücken von einem bestimmen Künstler. „Das wird die Art und Weise verändern, wie die Leute ihren Rechner nutzen“, zeigt sich Ken Bereskin von Apple überzeugt.

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