Chancen auf E-Gesundheitskarte gestiegen

Bitkom rät von Verknüpfung mit Jobcard ab

Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sind die Chancen für eine elektronische Gesundheitskarte 2006 wieder gestiegen. Der Verband begrüßt die Einigung des Bundesgesundheitsministerium und Selbstverwaltung der Kassen, Ärzte- und Apothekerverbände, ein gemeinsames Forschungs- und Entwicklungsprojekt zu gründen. „Es bleiben aber Zweifel, ob die Selbstverwaltung in den kommenden Monaten das Projekt mit dem nötigen Nachdruck zum Erfolg führt“, argwöhnt der Bitkom-Präsident Willi Berchtold.

Bis zum 1. Dezember soll die Betriebsorganisation gegründet werden, diese müsse dann die Gesundheitskarte vorbereiten. Die getroffene Vereinbarung müsse nun Punkt für Punkt eingehalten und umgesetzt werden, so der Bitkom: „Das wird zur Nagelprobe für die Selbstverwaltung“. Die Gesundheitsministerin dürfe keine weiteren Verzögerungen akzeptieren.

Berchtold fordert die Selbstverwaltung und die künftige Betriebsorganisation auf, die bisherigen Vorarbeiten der Industrie zu nutzen, die ihre Expertise in Österreich, Italien, Taiwan und anderen Ländern gezeigt hat. Nur so bleibe der straffe Zeitplan überhaupt realistisch. Der Bitkom-Präsident rät außerdem davon ab, die Gesundheitskarte mit der Jobcard und einer qualifizierten digitalen Signatur zu verbinden. Damit würde das herausfordernde Projekt unnötig komplex.

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