Schwarzenegger terminiert Spyware

Kritiker bewerten Gesetz als lückenhaft

In Kalifornien hat Gouverneur Arnold Schwarzenegger den Weg zu einem Verbot von Spyware freigemacht. Schwarzenegger hat gestern ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, das die unauthorisierte Installation von Spionage-Software auf PCs verbieten soll. Kritiker bemängeln das Gesetz aber als zahnlos.

Das Gesetz soll es vor allem Konsumenten ermöglichen, Verursacher wegen der unauthorisierten Installation von Spyware und damit verbundenen Schäden zu klagen. User laden sich vielfach unbemerkt Schnüffelsoftware herunter, wenn sie etwa Online-Spiele downloaden oder Filesharing-Services benutzen. Die Spyware, die die Gewohnheiten der Konsumenten ausspionieren soll, ist in der Regel schwer zu entfernen und kann beim Computer bis zum Totalcrash führen.

Kritiker werfen dem neuen Gesetz aber vor, dass eine Spyware nur dann als illegal gilt, wenn eine absichtliche Täuschung des Opfers nachgewiesen werden kann. „Das Gesetz ist Gerümpel und das überflüssigste Gesetz überhaupt“, kritisierte etwa der Spyware-Experte Ben Edelman die kalifornischen Maßnahmen.

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