BEA: Forschungsprojekte werden Teil von Weblogic

Weggang wichtiger Manager hatte Spekulationen über die Zukunft des Unternehmens ausgelöst

BEAs neuer Executive Vice President Wai Wong will zwei der noch von seinen Vorgängern angestoßenen Forschungsprojekte zeitnah in die Weblogic-Plattform des Unternehmens einfließen lassen. Bislang war intern über eine Einstellung diskutiert worden.

Die beiden Projekte, entwickelt unter den Codenamen Quicksilver und Alchemy, wurden im Mai auf der Eworld-Konferenz vorgestellt. Bei Quicksilver handelt es sich um eine einfache Integrationssoftware, Alchemy ist eine Anwendung für mobile Clients.

Für die Entwicklung der Forschungsprojekte waren bislang zwei Manager zuständig, die das Unternehmen kürzlich verlassen haben. Adam Bosworth, früherer Chief Architect bei BEA und geistiger Vater von Alchemy ging im Juli zu Google, Scott Dietzen, ehemaliger CTO des Unternehmens, hat BEA im August verlassen.

Da es außerdem auch in der Marketingabteilung personelle Veränderungen gab, ausgelöst durch den Weggang einiger Führungskräfte, haben sich Analysten in den letzten Monaten negativ über die Perspektiven des Unternehmens geäußert. Auch die finanzielle Performance sei nicht zufriedenstellend gewesen. Das stürmische Wachstum der Neunziger hat sich deutlich abgekühlt.

Falls es BEA nicht gelinge, seine Umsätze und Gewinne deutlich zu steigern, könne das Unternehmen auch das Ziel einer Übernahme werden. Während des Prozesses um die Akquisition von Peoplesoft hat Oracle bereits angedeutet, dass BEA auf seiner Liste potentieller Übernahmekandidaten stand. Ob sich das Interesse von Larry Ellison zwischenzeitlich abgekühlt hat, ist nicht bekannt.

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