Yahoo: IM für Unternehmen gestrichen

Erfolge im Consumer-Markt nur sehr schwer im Business-Umfeld fortzusetzen

Yahoo hat Anfang der Woche auf einer Veranstaltung hinter verschlossenen Türen verlauten lassen, dass man sich eher als Plattform für private Nutzer sieht und der Instant Messenger für Unternehmen daher ab sofort nicht mehr verkauft wird. Ein Sprecher hat diesen Schritt gestern bestätigt.

Zwar schätzen auch immer mehr Unternehmen die Vorteile von Instant Messaging, nutzen dabei jedoch überwiegend die kostenlosen Clients von AOL, MSN oder eben Yahoo. Bislang gelang keinem der Player der große Durchbruch. Dazu kommt, dass sich in letzter Zeit auch verstärkt Unternehmen wie IBM und Sun in diesem Markt engagieren, die bei Business-Anwendern eher etabliert sind.

David Gurle von Reuters Messaging zufolge sei es sehr schwer, Erfolge im Consumer-Markt im Business-Umfeld fortzusetzen, da diese Märkte völlig unterschiedlich seien. Dies hat auch Microsoft erkannt und hat mit dem „Live Communications Server“ gleich eine komplette Kommunikationsplattform, über die auch Telefonate und Videokonferenzen abgewickelt werden können, auf den Markt gebracht. In Kürze soll Version 2005 erscheinen.

Themenseiten: Business, Software, Yahoo

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1 Kommentar zu Yahoo: IM für Unternehmen gestrichen

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  • Am 30. Juni 2004 um 14:35 von marc

    Lotus/IBM-IM Sametime gibt es schon ewig
    Von wegen IBM steigt auch in den IM-Markt ein: IBMs IM-Produkt ist das schon sehr lange auf dem Markt befindliche Produkt Sametime von Lotus. Somit war IBM über Lotus auch hier ein Vorreiter und die anderen sind wie so oft die Nachahmer. Dies war übrigens genauso mit der Tabellenkalkulation 1-2-3 von Lotus und dem Mailsystem ccMail von Lotus. Aber die Journis verdrehen wieder Mal alles nach belieben und inzwischen glaubt die Welt alles kommt von M$.

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