Frustrierte iPod-User gefährden Apples Weihnachtsgeschäft

Austausch des Akkus soll 255 Dollar kosten: Website bietet Video eines Support-Telefonats zum Download

Apple droht im gerade heiß laufenden Weihnachtsgeschäft ungemach: Zwei enntäuschte Besitzer des MP3-Players iPod haben jetzt auf einer eigenen Website das „schmutzige Geheimnis“ des Premium-Players veröffentlicht: Der interne Akku gibt nach rund 18 Monaten den Geist auf, Apple zeige sich jedoch wenig kulant, so das Fazit der Kritiker.

Das Problem: Im MP3-Player von Apple sitzt ein Akku, der nicht vom User ausgetauscht werden kann. Das Unternehmen selbst bietet ein Austausch der Batterie 255 Dollar koste – fast das gleiche Geld wie für einen neuen iPod. Daraufhin zogen die beiden Brüder Casey and Van Neistat los, um in ihrer Heimatstadt jedes Werbeplakat von Apples MP3-Player mit der Botschaft zu übersprühen, dass dessen Batterie nicht lange halte.

Auf ihrer Site Ipodsdirtysecret.com haben sie zudem ein Video bereit gestellt, dass das Telefonat mit dem Apple-Support dokumentiert. Inzwischen werde diese 50.000 mal am Tag abgerufen, so die Brüder. Angeblich soll es möglich sein, mit einer Batterie eines Drittherstellers die Kosten auf 49 Dollar zu drücken. Apple selbst will den Austausch inzwischen für 106 Dollar anbieten, verbunden mit einer dreimonatigen Garantie.

Themenseiten: Apple, Hardware, Personal Tech

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6 Kommentare zu Frustrierte iPod-User gefährden Apples Weihnachtsgeschäft

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  • Am 28. November 2003 um 15:17 von Heinz Bäcker

    iPod Frust
    18 monate das beruhigt mich. In D 24 Monate Gewährleistung, also Kostenloser austausch.

    • Am 29. November 2003 um 13:41 von Thomas Buchner

      AW: iPod Frust
      Moeglicherweise wird Apple hier behaupten, dass der Akku ein Verschleissteil ist, und somit nur 3 bis 6 Monate lang die Funktion garantieren? Die Funktion eines Akkus ist auch von Nutzung und Ladeverhalten abhaengig.

      Das erinnert mich an Aussagen von Notebook Herstellern, dass Akkus und das Backlight von TFT Displays Verschleissteile sind, bei denen eine deutlich reduzierte Garantie gilt.

      Bisher habe ich leider noch nicht entdeckt, dass das neue Schuldrecht hier bessere Bedingungen fuer den Kaeufer erfordert.
      Vielleicht hat hier jemand mehr Ahnung und kann etwas Positiveres vermelden?

      Thomas

    • Am 30. November 2003 um 11:29 von Roman Laubinger

      AW: AW: iPod Frust
      Leider keine positiven Neuigkeiten — Akkus gelten mE als Verschleissteile, für die niedrigere Gewährleistungsfristen gelten, eben auch aus dem Grunde, daß man auch den besten Akku zu Tode schinden kann, wenn man ihn schlecht behandelt.

      MfG
      Roman Laubinger

  • Am 30. November 2003 um 15:52 von Nick Knatterton

    RE:Frustrierte iPod-User gefährden Apples Weihnachtsgeschäft
    Mein Ipod gab auch nach 17Monaten keinen Ton mehr von sich. Nach einem kurzen Telefonat bekam ich nach einer Woche meinen Ipod mit neuem Akku zurück – auf Kulanz. Nur die Portokosten musste ich zahlen.

  • Am 9. Dezember 2003 um 1:50 von Ülginn Jarrasim

    Deutsch voll krass
    Das Unternehmen selbst bietet ein Austausch der Batterie 255 Dollar koste – fast das gleiche Geld wie für einen neuen iPod

  • Am 25. Dezember 2003 um 23:24 von I-Poddler

    Akkuversagen beim I-Pod
    Gibt es jetzt eigentlich schon eine genaue Anzahl der Playern, die einen solchen Akku besitzen? Tät mich interresieren, weil 400€ für 18 monate is schon ein wenig häftig. Hoffe meiner ist nicht vom Akkuaussterben bedroht

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