Online-Bewerbungen sind oft schlampig abgefasst

Sieben von zehn Personalmanagern halten Qualität für verbesserungswürdig

Online-Bewerbungen sind nach Einschätzung von Personalmanagern häufig schlampig abgefasst. 69 Prozent von ihnen halten die Qualität der Bewerbungen für verbesserungswürdig, teilt die Internet-Karrierebörse jobpilot in Bad Homburg mit.

46 Prozent kritisieren die Oberflächlichkeit der Aussagen, 38 Prozent bemängeln fehlende Anlagen. Tippfehler und formale Mängel fielen jedem dritten, eine falsche Anrede mehr als jedem vierten Befragten auf.

Generell bewerten die 544 befragte Unternehmen aus 30 Branchen die Bewerbung per E-Mail oder Internet-Formular jedoch positiv. So sehen 31 Prozent in der E-Mail mit Lebenslauf sogar den besten Weg für die erste Kontaktaufnahme. Ein Fünftel wünscht sich ergänzend dazu digitalisierte Zeugnisse.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

7 Kommentare zu Online-Bewerbungen sind oft schlampig abgefasst

Kommentar hinzufügen
  • Am 4. November 2003 um 11:34 von Bloddy

    Gute Erfahrung
    Also ich habe gute Erfahrung gemacht mit E-Mail Bewerbungen. Es ist eine Erleichterung. Man kann seinen Text mit word (o.ä.) auf Fehler prüfen, braucht nicht viel Papier und Briefe zu verwenden
    und die Firma erhält die Mail sofort. Auserdem zeigt es schon einen gewissen Erfahrungs grad im Umgang mit dem PC.

    Mein Fazit: Inet/Mail Bewerbung sind die Zukunft auch wenn sie vllt noch nicht so ausgereift sind.

  • Am 4. November 2003 um 19:51 von Alwin Wilken

    Online Bewerbung
    Sehr geehrte Damen und Herren

    In dem Artikel wird nur bemängelt, was der Bewerber falsch macht. Ich lese ja schon länger Ihren Letter und muss des öfteren feststellen, dass viele Artikel sehr einseitig verfasst sind.
    Im benannten Artikel hätte z.B. auch stehen können, dass ein Bewerber heutzutage keinen wirklichen Standart vermittelt bekommt. Wenn er beim Arbeitsamt und zwei weiteren Bewerbertrainern eine Bewerbung verfassen lassen würde, kann es sein, dass seine drei Bewerbungen nicht nur vom Inhalt unterschiedlich sind. Auch sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass Personalverantwortliche auch unterschiedliche Maßstäbe setzen.
    Mehr will ich hier lieber nicht schreiben (auch wenn mir noch mehr einfallen würde), denn Sie haben gewiss viele Nachrichten zu lesen.

    MfG

    Alwin Wilken

  • Am 4. November 2003 um 20:12 von expocityvoice

    Knieschuss für das Management.
    Da hat sich dann auch bewahrheitet, "Wer selbst im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen".
    Meine Herren Manager, das war ein Eigentor. NUR jeder DRITTE von Ihnen hat orthographische, grammatikalische oder Flüchtigkeitsfehler festgestellt.
    Da kann man nur sagen "Sie gehören mit zum Durchschnitt der Probanden der PISA-Studie"
    Diesen negativen Wissensstand haben Sie ja auch in der Vergangenheit durch viele mißmangement verschuldete Pleiten renommierter Unternehmen, deutlich unter Beweis gestellt

  • Am 4. November 2003 um 22:35 von PRoo

    Na und?
    hab mich online beworben –> Anlagen konnten nicht geöffnet werden –> Mini-CD hinterhergeschickt mit der Onlinebewerbung als WEB –> CD konnte nicht gelesen werden weil nur "slot-in-Laufwerk" am Rechner des Personalchefs –> mit Mühe von einem Mitarbeiter der IT in eine Freigabe kopiert –> Anlagen und Zeugnisse konnten nicht ausgedruckt werden, weil "unglücklich" formatiert –> Einladung zum Vorstellungsgespräch mit der Bitte die Unterlagen mitzubringen –> zum Gespräch zu spät ( übrigens meine größte Sünde in diesem Fall, ich geb es zu)–> und? ich hab den Job ….da frage ich mich doch: hab ich alles richtig gemacht? Zumindest ist MEIN Name hängengeblieben…
    Ich mag diese Firma :)

  • Am 5. November 2003 um 12:17 von G. Blenkner

    Papier sparen?
    Online Bewerbungen… schön und gut, sie sollen ja angeblich Zeit UND Papier sparen. Meine Online Bewerbungen sind bisher bei den Arbeitgebern immer ausgedruckt worden. Diese habe ich dann später auf dem Postweg zurück erhalten – komplett mit Anschreiben, Lebenslauf und allen Zeugnissen die ich im PDF-Format mit übermittelt habe. Wahrscheinlich sind viele (Personal-)chefs noch nicht in der Lage mit den neuen Medien richtig umzugehen.

    Grüße

    Günther

  • Am 5. November 2003 um 16:51 von Markus Klein

    Die Unternehmen gehen auch schlampig damit um…
    Meine Erfahrung nach gut 1,5 Jahren Bewerbungen:
    – ca. 2/3 aller Unternehmen antworten gar nicht auf Online-Bewerbungen. Bei Bewerbungen per E-Mail sieht es noch schlimmer aus.
    – davon bringen ca. 50% eine Absage zustande; 25% bestätigen zwar den Eingang, aber sagen nie ab
    – Jedes Unternehmen hat ein eigenes System, in das jeweils alle Daten eingegeben werden müssen. Dabei habe ich eine entsprechende Website und alle Daten als PDF-Dokumente vorliegen, sowie in allen Jobseiten entsprechende Bewerbungen eingegeben. Schlußfolgerung: nach meist ca. 1h Eingabewahnsinn schleicht sich schon mal ein Tippfehler ein und irgendwann, nach mehreren Versuchen mit Systemen voller Usability-Fehler, hat man keine Lust mehr das Foto oder die Anhänge in die dem Unternehmen genehme Form zu bringen.

    Ziel sollte also sein: Die Unternehmen nutzen besser die Jobseiten, statt sich über die Bewerber zu beschweren.

    Ultimative Lösung: ein gemeinsames Datenformat für Bewerbungen z.B. in XML. Dies wird standardisiert und Allen zur Verfügung gestellt (Bewerbern, Unternehmen und Jobseiten).

    Die Idee hatte ich schon vor einigen Monaten. Sehe allerdings keine Möglichkeit diesen Standard zu etablieren (da müssten alle zusammen arbeiten). Wo der monetäre Profit liegt ist mir auch noch nicht ganz klar. Aber vielleicht greift das jemand auf und denkt an mich…

  • Am 13. November 2003 um 21:56 von norbman

    wer will, der kann
    ich bin momentan als praktikant in einer firma, die übers web einen ma sucht und habe mir die bewerbungen mal angesehen: bei mehr als 50% hatte ich den eindruck: da will wohl keine(r) einen job und lieber von der stütze leben ;-)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *