Telekom angeblich mit höherem operativem Gewinn

Bericht: Nettoverschuldung sinkt schneller als erwartet

Die Deutsche Telekom rechnet einem Zeitungsbericht zufolge für 2003 mit einem leicht höheren operativen Gewinn als geplant. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde „in der Größenordnung von 18 Milliarden Euro“ liegen, sagte Telekom-Finanzvorstand Karl-Gerhard Eick einem Bericht der „Börsen-Zeitung“ (Samstagausgabe) zufolge.

Bislang ging die Telekom von einem operativen Gewinn für das Gesamtjahr zwischen 17,2 und 17,7 Milliarden Euro aus. Das Ziel für die Nettoverschuldung 2003 von 49,2 bis 52,3 Milliarden Euro werde Eick zufolge bereits zum Ende des dritten Quartals erreicht, berichtete die Zeitung.

Bereits Ende des ersten Halbjahres hatte sich der Schuldenstand auf 53 Milliarden Euro verringert. Durch neue Mobilfunkkunden und Kostensenkungen hatte die Deutsche Telekom auch im zweiten Quartal einen Gewinn erzielt.

Die aktuellen Probleme bei der Installierung des Lkw-Mautsystems würden sich nicht in den Zahlen zum dritten Quartal widerspiegeln, sagte Eick der Zeitung zufolge. Die Betreibergesellschaft Toll Collect sei bei der Formulierung der Anforderungen an das System zu anspruchsvoll gewesen. Toll Collect wird von DaimlerChrysler und Deutscher Telekom geführt. Als Konsequenz aus den Pannen um die Einführung der Maut, die aus technischen Gründen mehrfach verschoben wurde, wurde in der vergangenen Woche der Geschäftsführer Rummel abgelöst.

Themenseiten: Business, Deutsche Telekom AG, Telekommunikation

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