Fast profitiert im Windschatten von Google

Fokus des Such-Spezialisten liegt nunmehr ausschließlich auf den Bereich Enterprise Search - ZDNet im Gespräch mit Mathias Schmitz, Director Sales bei Fast Search & Transfer

Im Windschatten von Google hat sich ein weiteres Unternehmen daran gemacht, mit Suchmaschinen richtig Geld zu verdienen. Fast Search & Transfer (FAST) weist bereits zum wiederholten Male schwarze Zahlen aus. „Wir machen Geld, wir sind Profitabel. Wir Verdienen unser Geld über Lizenzen und Dienstleistungen, nicht über irgendwelche partizipiellen Webbusiness-Modelle“, so Mathias Schmitz, Director Sales bei Fast Search & Transfer. Bis vor einigen Jahren war er als Geschäftsführer von Altavista in Zentraleuropa tätig.

Für das zweite Quartal 2003, das am 30. Juni 2003 endete, teilte Fast kürzlich einen Umsatz von 9,5 Millionen Dollar mit, wobei auf EBITDA-Basis ein Ergebnis von 2,4 Millionen Dollar erzielt wurde. Damit war es zum siebten Mal in Folge positiv, das Betriebsergebnis und der Cash Flow fielen zum dritten Mal positiv aus.

Dabei setzt Fast auf ein komplett anderes Business-Modell als das vielfach bekanntere Google: „Unser Kernprodukt Fast Datasearch dient als Plattform für das, was wir als ‚Universal Access‘-Methode bezeichnen. Es kommt bei großen Datenmengen und Query-Lasten zum Einsatz“, erläuterte Schmitz. Die Liste der Referenzkunden ist eindrucksvoll: „IBM.com, Dell.com, Reuters. Einige der großen Enterprise Search Plattformen die es auf der Erde gibt. Man könnte sagen: Fast alle Großen.“ Das Versprechen des Unternehmens hat es in sich: „Schon in drei Monaten kann sich die Ausgabe für uns amortisiert haben. So geschehen bei IBM.com“, berichtete Schmitz. „Grundsätzlich versprechen wir eine 20prozentige Umsatzverbesserung beim Umstieg auf unsere Technologie.“

Auch im universitären Umfeld ist die Firma Rege. Mitte August teilte Fast mit, dass man mit der Universität Bielefeld künftig eng zu kooperieren gedenke, um den Einsatz von Suchtechnologien in digitalen Universitätsbibliotheken zu fördern. Im Rahmen der Zusammenarbeit komme die Fast Data Search in der Bibliothek der Universität zum Einsatz. Laut Schmitz ist man auch mit vielen anderen Forschungseinrichtungen und Universitäten zumindest indirekt verbandelt, so auch in Köln, Berlin und München.

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