Telefonica forciert IP-Telefonie in Deutschland

Unternehmen könnten "sanften Umstieg" auf VoIP starten

Telefonica will in Deutschland mit einem neuen Produktportfolio Geschäftskunden ab sofort Standardpakete für einen „sanften Umstieg auf die IP-Telefonie“ anbieten. Der Vorstoß richtet sich in erster Linie an kleine und mittlere Firmen.

Ihnen verspricht die spanische Firma Kostenreduktionen von bis zu 60 Prozent. Mit „voice:sdsl“ sollen sich Telefonate per Voice over IP (VoIP)-Technologie über das deutschlandweite IP-Backbone der Telefónica Deutschland führen lassen. Auch Filialen und Mitarbeiter im Home-Office könnten angeschlossen werden.

Ein kompletter Umstieg auf IP-basierte Telefonie sei nicht erforderlich, eine vorhandene TK-Anlage und die dazu gehörenden Systemtelefone können eingebunden und weiterhin genutzt werden. „Aber nur mit einer reinen VoIP-Lösung kann die unternehmensinterne Systemarchitektur deutlich schlanker und effizienter gestaltet werden“, lockt das Unternehmen.

Für die Nutzung ist ein SDSL-Anschluss von Telefónica Deutschland erforderlich. Dieser werde eine auf die betrieblichen Anforderungen zugeschnittene Bandbreite von 256 KBit/s bis 2,3 MBit/s haben. „Bis zu 30 Sprachkanäle können hier zusätzlich zu anderen Datendiensten genutzt werden“, so der Provider. Im Bundle mit voice:sdsl erhalte der Kunde zugleich auch den Breitband-Internetzugang access:sdsl.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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