Neue Spezifikation für Web Services: WS-Reliability

"Es darf einfach nicht vorkommen, dass ein Server nicht antwortet"

Eine Gruppe namhafter Unternehmen hat als jüngste Spezifikation für Web Services WS-Reliability vorgeschlagen. Unternehmen soll damit eine standardisierte Methode an die Hand gegeben werden, um Transaktionen übers Internet verlässlich abzuwickeln. Der Austausch von Daten zwischen zwei Unternehmen wird dadurch unzweifelhaft bestätigt. Bislang müssen dazu eigene und zumeist unterschiedliche Software-Tools eingesetzt werden.

Die Spezifikation soll in wenigen Wochen an ein Standardisierungsgremium – möglicherweise Advancement of Structured Information Standards (OASIS) – weitergeleitet werden. WS-Reliability baut auf dem Simple Object Access Protocol (SOAP) auf, wodurch Unternehmen auch unterschiedliche Transportprotokolle nutzen können. Zu den Entwicklern von WS-Reliability gehören unter anderem Fujitsu, Hitachi, NEC, Oracle (Börse Frankfurt: ORC), Sun Microsystems (Börse Frankfurt: SSY) und Sonic Software.

Laut Ron Schmelzer, Analyst von Zap Think, löst WS-Reliability eins der bislang dringendsten Probleme bei der Umsetzung von Web Services. „Das Problem mit aktuellen Implementationen von Web Services ist, dass die Leute reichlich unsichere Protokolle wie HTTP einsetzen. Das ist ok für den Browser, aber niemand mit klarem Verstand würde beispielsweise einen Service für Reisereservierungen auf diese Weise einrichten“, so Schmelzer. „Es darf einfach nicht vorkommen, dass ein Server nicht antwortet.“

In einem umfangreichen News Report liefert ZDNet „Alles Wissenwerte zu Web Services„.

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