Studie: Online-Shopping bringt 2002 rund 38.200.000.000 Dollar in die Kassen

"Bequemlichkeit" ist laut GartnerG2 der Grund für den virtuellen Einkaufsbummel; Forscher rechnen damit, dass mehr als ein Viertel des Weihnachtsbudgets in Web-Shops geht

Trotz der trägen Weltwirtschaft rechnen die Marktforscher von GartnerG2 mit einem dicken Geschäft für die Online-Läden in 2002. Schenkt man den Prognosen Glauben, so werden die virtuellen Einkaufswagenschieber in diesem Jahr mehr Geld in den Web-Shops lassen als je zuvor.

Insgesamt, so rechnen GartnerG2-Expecten, wird weltweit der Online-Umsatz um 48 Prozent auf 38,2 Milliarden Dollar in diesem Jahr steigen. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz dagegen gerade einmal bei 25,7 Milliarden Dollar. Im Jahr 2000 gaben die Web-Shopper sogar nur 18,2 Milliarden Dollar weltweit aus.

Insgesamt werden in diesem Jahr über ein Viertel der Weihnachtseinkäufe per Mausklick erledigt. Von den durchschnittlich 800 Dollar, die ein Kunde für die glitzernden Geschenke unter dem Tannenbaum ausgibt, sollen rund 235 Dollar in Online-Shops fließen.

In einer Umfrage unter 1317 Erwachsenen in den USA will Gartner zudem herausgefunden haben, dass „Bequemlichkeit“ einer der größten Motivatoren für den Online-Einkauf ist. Außerdem würden die Verbraucher es schätzen, dass sie 24 Stunden in den Läden einkaufen könnten und keine Warteschlangen an der Kasse in Kauf nehmen müssten.

Die Befragten legen auf einen schnellen und unkomplizierten Online-Einkauf wert. Weniger sinnvoll erachteten die User dagegen Geschenk-Vorschläge oder die Möglichkeit, die Geschenke direkt an die Person zu schicken.

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