Auch französiche Telekomwerte im Abwärtssog

Börse in Paris stürzt dank Vivendi & Co auf tiefsten Wert seit November 1998

Nicht nur in Deutschland brechen die Kurse am heutigen Mittwoch morgen massiv ein: An der Pariser Börse hat es am Mittwoch einen regelrechten Crash bei Telekom-Werten und der Medien-Aktie von Vivendi gegeben. Die Aktienkurse fielen zur Handelseröffnung auf dem tiefsten Stand seit dreieinhalb Jahren, der CAC 40 als Leitindex der 40 wichtigsten Werte stürzte um 3,78 Prozent auf knapp 3624 Zähler.

So niedrig hatte er bei einem Handelsschluss zuletzt am 19. November 1998 gelegen. Fünf CAC-40-Werte wurden wegen zu starker Kursverluste vorübergehend vom Börsenhandel ausgesetzt: die Telefon-Aktien France Télécom, Orange und Alcatel, der Medienkonzern Vivendi Universal sowie die Versicherung Axa.

Die Anteilsscheine des Ausrüsters Alcatel verloren innerhalb von Minuten ein Füntel ihres Wertes und fielen auf 7,50 Euro, die französischen T-Aktien gaben mehr als 17 Prozent nach und sanken auf das historische Tief von 8,75 Euro. Vivendi Universal verloren gut 15 Prozent und sackten auf den neuen Tiefstand von 17 Euro.

Themenseiten: Business, Telekommunikation

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