IBM schließt vier deutsche Standorte

Betroffen sind Niederlassungen mit insgesamt 316 Beschäftigten

Der Computerriese IBM (Börse Frankfurt: IBM) will vier deutsche Standorte seines 100-prozentigen Tochterunternehmens Datenverarbeitungs-Service Oberhausen (DVO) schließen. Wie Unternehmenssprecher Thomas Mickeleit bestätigte, handele es sich um die Niederlassungen in Oberhausen, Aachen, Magdeburg und Wuppertal mit insgesamt 316 Beschäftigten.

Die Krise der IT-Branche habe auch den Dienstleister für Rechenzentren sowie Web-Site-Betreuung und -Wartung hart getroffen, sagte der IBM-Sprecher. Zudem seien wichtige Großkunden weggebrochen. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di kündigte Widerstand an. Die Beschäftigten sollen nach Angaben von IBM Aufhebungsverträge erhalten. „Wir werden uns gemeinsam mit den Beschäftigten gegen diesen Kahlschlag bei IBM zur Wehr setzen“, kündigte der ver.di-Konzernbetreuer für das Computerunternehmen, Rolf Schmidt, an.

Die Gewerkschaft rät den betroffenen Mitarbeitern, zunächst einen Sozialplan abzuwarten, bevor sie freiwillig per Aufhebungsvertrag gingen. Der US-Computerriese beschäftigt hierzulande derzeit 25.000 Mitarbeiter, rund um den Globus sind es 320.000.

Kontakt: IBM, Tel.: 01803/313233 (günstigsten Tarif anzeigen)

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