Fußball-WM: Kein Geldsegen im Web

Studie belegt: Surfer setzen noch auf Gratis-Dienste

Rund zwei Millionen Arbeitnehmer werden die Fußball-WM, die vor wenigen Minuten begonnen hat, im Internet mitverfolgen. Nahezu eine halbe Million Fans wollen im Büro alle Spiele mitverfolgen, weitere 1,5 Millionen zumindest die Spiele der deutschen Mannschaft. Dies ergab eine Online-Trendumfrage von Mummert und Partner und des Internet-Spezialisten Inworks.

In dem Ansturm sehen Internet-Portale ihre nächste Chance, endlich auch mit Inhalten Geld zu verdienen. Einzelne Anbieter – etwa Yahoo (Börse Frankfurt: YHO) in Kooperation mit der FIFA – bieten Informationen und kurze Videoclips kostenpflichtig an. Doch die Erfolgsaussichten sind schlecht. Der Grossteil der Kunden (zwei Drittel) versucht laut der Studie erst, den Dienst an anderer Stelle kostenlos zu erhalten.

Die Trendwende beim Bezahlen von Informationen im Web stehe allerdings bevor: 14 Prozent der Internet-Nutzer seien grundsätzlich bereit, für interessante Nachrichten zu bezahlen. Das Internet werde das beliebteste Medium für berufstätige Fussballfans.

Der Grund: Die meisten Spiele finden wegen der Zeitverschiebung mitten in der Arbeitszeit statt. 35 Prozent der Fussballfreunde gehen so weit, sich einen Fernseher ins Büro zu stellen. Die meisten allerdings (53 Prozent) wollen die Spiele im Internet mitverfolgen. Andere Medien wie das Radio haben nur geringe Bedeutung. Für die Studie wurden über 800 Surfer befragt.

Kontakt:
Mummert und Partner, Tel.: 040/227037160 (günstigsten Tarif anzeigen)

Themenseiten: Business, Telekommunikation

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu Fußball-WM: Kein Geldsegen im Web

Kommentar hinzufügen
  • Am 31. Mai 2002 um 17:36 von dagobert

    trendwende
    is doch klar dass die eine "trendwende" (bezahlweb" herbeizureden versuchen damit sie ihre "bezahlstudien" auch loswerden. gefasel…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *